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Külter Handballer verlieren in Zwehren

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Durchgesetzt: Der Külter Rückraumspieler Sven Ammenhäuser (links), hier gegen Ahnatal/Calden, erzielte in Zwehren sieben Tore.
Durchgesetzt: Der Külter Rückraumspieler Sven Ammenhäuser (links), hier gegen Ahnatal/Calden, erzielte in Zwehren sieben Tore. © Spitzkopf

Eine knappe 25:26 (11:11)-Niederlage musste der TV Külte zum Abschluss der Hauptrunde in der Handball-Bezirksoberliga  bei der HSG Zwehren/Kassel einstecken.

Zwehren –Ligakonkurrent HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim konnte seine geplanten Spiele am Freitagabend wegen zweier Coronafälle bei der HSG Baunatal II und am Sonntag bei der TG Wehlheiden nicht austragen. „Die Mannschaft war heiß. Wir hätten gerne gespielt, aber die Gesundheit geht vor“, sagte HSG-Trainer Harald Meißner. Weil der 3. April 2022 der letzte Termin zur Austragung aller Hauptrundenspiele war, können die beiden ausgefallenen Partien nun nicht mehr nachgeholt werden.

„Die beiden Spiele werden nicht gewertet und somit kommt die Quotientenregelung zum Ansatz“, sagte Markus Kreile. Der Bezirksspielwart des Kreises Kassel-Waldeck will nun am Montag die endgültige Tabelle der Handball-Bezirksoberliga erstellen. „So lange müssen wir abwarten“, sagte Meißner, der mit seiner Mannschaft wie auch der TSV Korbach noch auf das Erreichen der Aufstiegsrunde hofft.

Zwehren/Kassel – Külte 26:25 (11:11). Lange sah es gut aus für die Mannschaft von Gästetrainer Sigurd Wachenfeld. 112 Sekunden vor Schluss stand es noch 24:24, bevor der Sechste gegen den Tabellensiebten das bessere Ende für sich hatte. Während sich die HSG damit zwei wichtige Punkte für die Abstiegsrunde sicherte, sorgte Maximilian Wachenfelds Tor nach einem Kempatrick mit Aaron Fuchs zum 25:26-Endstand wenigstens dafür, dass Külte bei einer Punktgleichheit mit Zwehren den besseren direkten Vergleich hat.

„Wir haben das immer mal wieder im Training geübt. Das haben die Jungs echt klasse umgesetzt“, freute sich Sigurd Wachenfeld. Das Hinspiel hatte der TV mit 32:30 gewonnen. In der Sporthalle Oberzwehren hatte Külte schon mit 10:5 (20.) geführt, bevor es mit 11:11 in die Pause ging. Noch in der 52. Minute lag der TV mit 22:19 in Front, bevor die HSG das Spiel doch noch drehte.

„Das Spiel wurde zerfahrener. Wir konnten die Außen nicht mehr in Szene setzen und die körperlich starken Zwehrener stellten unsere Offensive vor große Probleme. Über weite Strecken waren wir aber sehr gut“, sagte Sigurd Wachenfeld. „Ein erster Bruch kam nach den ersten Wechseln. Viele Spieler waren angeschlagen oder noch nicht wieder fit, wir hatten außerdem keine optimalen Trainingsbedingungen“, fügte er an. Mit seiner flexiblen 5:1-Abwehr um Adrian Kann hatte der TV den Gastgebern lange das Leben schwer gemacht, während es den Gästen im Angriff „an Durchschlagskraft“, so Sigurd Wachenfeld, etwas gefehlt habe. (gos/jh)

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