Landesliga: HSG gewinnt auch bei HSG Baunatal

26:24 – Twistetaler Frauen spielen Führung mit Ruhe nach Hause

Zwei Einsätze hatte Kim Sophie Hering am Samstag für Twistetal. Nach dem Sieg mit der A-Jugend steuerte sie wichtige Tore bei den Frauen bei.
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Zwei Einsätze hatte Kim Sophie Hering am Samstag für Twistetal. Nach dem Sieg mit der A-Jugend steuerte sie wichtige Tore bei den Frauen pbei.

Zwei Spiele, zwei Siege: Den Frauen der HSG Twistetal ist am Samstag das gelungen, was keine andere heimische Handballmannschaft geschafft hat.

Hertingshausen – In der Landesliga Nord setzte sich das Team von Ufuk Kahyar am Samstagabend mit 26:24 (15:11) bei der HSG Baunatal durch. Und wie schon beim souveränen Auftakterfolg zwei Wochen zuvor gegen Vellmar waren die Twistetalerinnen von Beginn an mit Herz und Verstand auf der Platte, auch wenn der HSG-Coach befand, die Pause habe man dem Team angemerkt. „In der Abwehr war es kein besonders guter tag für uns. Aber wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen und mit der Führung im Rücken am Ende gut zu Ende gespielt“, sagte Kahyar, der dem Spiel die Kategorie „Arbeitssieg“ verlieh.

Beleg dafür, dass der Erfolg verdient war: Nur zweimal (5:5/16., 10:11/27.) war der Spielstand knapp, Baunatal war wie erwartet ein zäher Gegner. Nach einer Viertelstunde dirigierte Kahyar per Auszeit die Abwehr in ein 6:0 um, da die offensivere Deckungsvariante nicht so gut stand. Das änderte sich nun und ermöglichte den Gästen leichtere Tore.

HSG Twistetal: Schock wegen Verletzung von Spielerin

Schrecksekunde für Twistetal in der 25. Minute: Meike Voß verletzte sich so schwer am Fuß, dass sie nicht weitermachen konnte. „Das hat die Mädels erstmal schockiert“, musste der Trainer feststellen, der eine schlimmere Bänderverletzung befürchtet. Kahyar brachte nun in Kim Sophie Hering eine Spielerin aus der weiblichen A-Jugend, die am Nachmittag ihr Heimspiel bestritten hatte. Mit drei Toren in sechs Minuten setzte die Nachwuchsspielerin wichtige Akzente bis zur Pause. Insgesamt kam sie auf sieben Treffer und war damit bestes Scorerin der Gäste.

Auch in Halbzeit zwei bekam das Gästeteam nicht so richtig Zugriff in der Abwehr, zeigte aber Nervenstärke und blieb durch mehr Treffsicherheit stets in Führung, teilweise sogar mit sechs Toren Polster (20:14/41.) Als Sofie Gra-barz und Laura Zähler binnen einer Minute jeweils eine Zeitstrafe kassierten, drohte das 22:19 stehende Spiel zu kippen. Doch die Twistetalerinnen überstanden diese Phase mit 1:1 Toren, zumal Johanna Gleumes im Tor einen Siebenmeter parierte.

Näher als aus 20:22 (52.) kam Baunatal erst heran, als nur noch Sekunden zu spielen waren. „Wir haben das Tempo herausgenommen und sauber zu Ende gespielt. Klasse, dass die Mannschaft nie aufgehört hat, zu kämpfen, obwohl es nicht ihr bester Tag war“, lobte Trainer Kahyar. (schä)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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