1. Startseite
  2. Waldeckische Landeszeitung
  3. Lokalsport

Für HSG Twistetal gilt ab jetzt: Punkten für die Abstiegsrunde – möglichst viel

Erstellt:

Kommentare

Legt die Kladde beiseite: Am Samstag will Twistetals Trainer Steffen Fingerhut (links) selbst auf dem Feld mitwirken, wenn es für die HSG um wichtige Punkte geht.
Legt die Kladde beiseite: Am Samstag will Twistetals Trainer Steffen Fingerhut (links) selbst auf dem Feld mitwirken, wenn es für die HSG um wichtige Punkte geht. © Spitzkopf/Archiv

Jetzt wird es richtig ernst heißt das Motto am drittletzten Spieltag der Landesliga Nord 1 für die Twistetaler Männer. Die HSG empfängt an diesem Samstag (19.15 Uhr) Tabellennachbar VfB Viktoria Bettenhausen.

Und die Lage ist klar: Die Gastgeber benötigen dringend ihren ersten Heimerfolg, wenn sie mehr als die Rolle des Punktelieferanten spielen wollen. Und vor allem, weil sie für die zu erwartende Abstiegsrunde gegen die unmittelbare Konkurrenz noch keine Punkte eingefahren haben.

Die Bettenhäuser haben ihrerseits bisher die maximale Ausbeute von sechs Punkten gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte erreicht, da sie beide Partien gegen die SHG Hofgeismar/Grebenstein und auch das Hinspiel (30:28) zuhause in einer niveauarmen Begegnung gegen Twistetal gewonnen haben. Hofgeismar heißt dann Twistetals Gegner eine Woche später – auch da ist ein Sieg im Grunde Pflicht. Ggeen Bettenhausen wäre zudem unter Umständen ein Erfolg mit drei Toren Vorsprung für einen direkten Vergleich zusätzlich erstrebenswert.

Twistetal: Trainer Fingerhut stellt sich selbst auf

Die Frage ist, wie die HSG, die bisher nur in Dittershausen siegreich war, dieses Zwischenziel erreichen will. „Unter Druck haben wir oft die besten Spiele gemacht.“ blickt Fingerhut zurück. In dieser Partie komme es nicht so sehr auf die taktischen Feinheiten an. meint der Trainer. „Jetzt gilt es, die kämpferischen Tugenden in die Waagschale zu werfen.“.

Für besondere Spiele braucht es auch spezielle Maßnahmen: Fingerhut will morgen selbst auflaufen, um die Mannschaft zu unterstützen. Zudem kehrt sein Bruder Lars in den Kader zurück. Desweiteren hat er Phillip Pohlmann als zweiten Keeper neben Patrick Fingerhut nominiert.

Die Gastgeber müssen neben dem kämpferischen Element allerdings auch handballerisch ins laufen kommen, um die nötige Sicherheit für ihr Spiel zu erlangen. Eine harte Abwehr soll und muss die Basis sein, um die Chance auf eigene Konter zu haben.

Wie offensiv er mit seiner Abwehrformation agieren wird, will Trainer Fingerhut kurzfristig entscheiden. In jedem Fall müssen die Twistetaler den Spielaufbau der Gäste mit der nötigen Aggressivität entscheidend stören, wenn es anders als im Hinspiel ausgehen soll. (Frank Schmidt)

Auch interessant

Kommentare