Landesliga Männer: Unnötiges 30:34 bei HSG Fuldatal

„Einstellung stimmt, Ergebnis nicht“ bei der HSG Twistetal

Kräftig abgehoben hat Twistetals Luca Meier. Mit seinem HSG-Team ist er aber tabellarisch nach wie vor auf dem Boden der Tatsachen.
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Kräftig abgehoben hat Twistetals Luca Meier (im Spiel gegen Hofgeismar). Mit seinem HSG-Team ist er aber tabellarisch nach wie vor auf dem Boden der Tatsachen.

Es war wieder die andere HSG Twistetal, die am Samstag in der Handball-Landesliga bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger vorspielte.

Die HSG-Männer zeigten gegenüber den letzten beiden Partien in puncto Einstellung eine klare Leistungssteigerung. Die konnte aber die vierte Saisonniederlage nicht verhindern – 30:34 (12:18) verlor die Mannschaft von Steffen Fingerhut beim Tabellenzweiten in Ihringshausen.

Am Ende stand jedoch nach erstmals erzielten 30 Treffern in einem Spiel in dieser Saison wegen einer noch zu hohen Quote an Fehlwürfen eine unnötige 34:30-Niederlage. „Wir sind mit Leidenschaft und Ehrgeiz aufgetreten, haben uns viele Chancen erspielt aber leider nicht für eine gute Leistung des gesamten Kaders belohnt“, sagte ein enttäuschter Twistetaler Trainer, dessen Team erstmals die 30-Tore-Marke knackte.

HSG Twistetal: zur Pause mit sechs Toren hinten

Fingerhut musste auf Jannik Bitter (Mandelentzündung) verzichten, sah aber, dass seine Truppe von Beginn an kämpferisch gut ins Spiel fand. Trotz insgesamt guter Torhüterleistungen von Patrick Fingerhut und Manuel Schmidt lagen die Gäste zunächst beim 5:10 (16.) deutlicher hinten als nötig. Das lag auch daran, dass Fuldatal – über die komplette Spieldauer etwas abgezockter – im Abschluss effektiver war.

Lars Fingerhut, der sich trotz Verletzung in den Dienst der Mannschaft stellte, sowie Johannes Happe und Lennard Schmidt verkürzten zwischenzeitlich auf 8:11 aus Twistetaler Sicht (18.), bevor sich das Heim-Team von Trainer Frank Janotta bis zur Pause auf 18:12 absetzen konnte – weil Twistetal danach nicht mit ausreichender offensiver Effizienz operierte und defensiv einige Zweikämpfe zu viel verlor.

Trainer Steffen Fingerhut stellt in zweiter Halbzeit um

Nach der Pause hielt Fuldatal die Gäste bis zum 26:19 (43.) auf Distanz und profitierte davon, dass den Twistetalern auch bei erweiterten Gegenstößen zu viele technische Fehler unterliefen. Die dann zu diesem Zeitpunkt überraschende Auszeit von Janotta nutze Steffen Fingerhut für personelle Umstellungen im Team. So beorderte er Johannes Happe, der auf der Mittelposition begonnen hatte, auf die linke Außenbahn.

Da Fingerhut dann zudem im 7-6 offensiv agieren ließ, und sein Team den Druck immer wieder auf die linke Seite verlagern konnte, gelangen Happe in der Folge weitere seiner insgesamt sieben Feldtore. Dies brachte Twistetal bis zum 30:26 (53.) wieder heran. Enger wurde es jedoch nicht mehr, weil auf Ballgewinne in der Abwehr Ballverluste im Gegenstoß folgten. (Frank Schmidt)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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