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Serie der Twistetaler Frauen soll trotz langer Winterpause halten

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Handballerinspielerin setzt sich gegen zwei Gegnerinnen durch mit Ball in der Hand
Durchsetzen und erneut nicht verlieren: Twistetals Frauen um Svenja Isenberg (rechts) wollen ihre Serie halten © Werner Spitzkopf

Es ist Februar, und du hast gerade einmal vier Saisonspiele absolviert: Mit dieser besonderen Situation beginnt für die Handballfrauen der HSG Twistetal am Samstag die Rückrunde der Landesliga 1 – zum zweiten Mal.

„Hoffentlich“, ergänzt Ufuk Kahyar vor dem Heimspiel in Mühlhausen (17 Uhr, MZH) gegen die HSG Baunatal. Der Twistetaler Trainer musste mit seiner Truppe weitere zwei Wochen ohne Spielpraxis überbrücken, nachdem der eigentliches Jahresauftakt gegen Vellmar wegen Coronafällen beim Gegner ausfiel.

Ein Testspiel Anfang Januar war die einzige Bewegungseinheit neben dem herkömmlichen Training. „Wir wissen gar nicht, wie gut wir gleich wieder alles abrufen können werden. Die Baunatalerinnen sind da etwas im Vorteil, weil sie schon einmal gespielt haben“, sieht Kayhar den Gegner bereits mehr im Rhythmus.

Warum Twistetals Trainer Kahyar vor dem Gegner warnt

Voriges Wochenende führte Baunatal in Dittershausen bis zur 50. Minute, ehe die Partie noch mit zwei Toren verloren ging. Kahyar war Augenzeuge und sah einen Gegner, gegen den es „kein Selbstläufer wird, zumal sie recht unorthodox spielen“. Gemeint sind die vielen Eins-gegen-Eins-Situationen, die die Baunatalerinnen suchen, bei den Twistetal vor allem auf die im Hinspiel starke Aline Petermann und die wieder genesene Friederike Peter aufpassen müssen.

Auch bei der gastgebenden HSG sind zwei Verletzte wieder dabei: Alice Wilke und Meike Voß. Kahyars Kader ist proppevoll, zumal die A-Jugend spielfrei hat. „Wir nehmen die Favoritenrolle an, aber auch im neuen Jahr kann in dieser Liga jeder jeden schlagen“, bleibt der Coach verhalten optimistisch.

Sein Team, das sich auf das Wiedersehen mit den Fans freut, hat die Chance, den zweiten Platz weiter zu festigen. „Ich bin keiner, der viel rechnet. Wir sind noch ungeschlagen und wollen in der Rückrunde nicht gleich verlieren“, so Kahyar. (schä)

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