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Landesligist Twistetal bleibt unter seinen Möglichkeiten: 28:31 in Fuldatal

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Viel und doch zu wenig: Johannes Happe traf zehnmal, aber für einen Punkt reichte diese Quote nicht.
Viel und doch zu wenig: Johannes Happe traf zehnmal, aber für einen Punkt reichte diese Quote nicht. © Werner Spitzkopf

Nun wissen die die Handballer der HSG Twistetal wie sich die erste Saisonniederlage anfühlt. Sie mussten sie gestern im Landesliga-Spiel bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger mit 28:31 (14:16) über sich ergehen lassen.

Ihringshausen – Schon den Start verschliefen die Twistetaler, aber Mitte der ersten Halbzeit lief es dann besser für die Mannschaft von Trainer Steffen Fingerhut, aber für einen Punktgewinn sollte es diesmal nicht reichen. Sie haderten zwar auch mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen aber letztlich geht diesen Niederlage der Twistetaler nach 21 Fehlwürfen und elf technischen Fehlern auf die eigene Kappe.

Vor dem Anpfiff hatte Fingerhut noch als ein Ziel ausgegeben, keine 30 Gegentore. Das sei die Bedingung, um etwas Zählbares aus der Halle in Ihringhausen mitzunehmen. Er sollte mit dieser Aussage recht behalten. Die Gäste waren aber immer nah dran und es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte.

Können nicht abgerufen

Der Unterschied zwischen den beiden Team war jedoch, dass Fuldatal alles umsetzen konnte, was sie sich vorgenommen hatten. „Wir hatten einen super Start und konnten aus einer aggressiven Deckung heraus mit Tempo nach vorne spielen“, sagte Trainer Jendrik Janotta. Er hatte aber auch gesehen, dass es im Spiel seiner Mannschaft Mitte der ersten Halbzeit einen Bruch gab. Doch die Twistetaler um Kapitän Nils Pohlmann konnten aus dieser kurzen Schwächephase nur bedingt Kapital schlagen. Sie holten zwar auf, von 5:11, 9:12 auf 13:14, aber die Führung gab der Ligaspitzenreiter nicht mehr ab.

„Wir haben nicht das abgerufen, war wir können“, fasste es Kapitän Nils Pohlmann das Spiel zusammen. Und obwohl Trainer Fingerhut vor der Partie gesagt hatte, dass eine Niederlage kein Beinbruch sei, schmerzte diese doch umso mehr.

Der Coach hatte auch die Aussage getroffen, dass alle Spieler ihr ganzes Können in diesem Spiel abrufen müssten, um zu punkten. Doch kaum ein Spieler habe seine Normalform erreicht, kritisierte der Coach. Da half auch das Anfeuern der mitgereisten Fans nichts. (his)

Tore für Twistetal: Fait 2, Happe 10/6, Krouhs 4, Bitter 4, Pohlmann 1, Heß 3, Bender 4, Meier 1

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