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Oberliga: Arolser Recurvebogen-Team mit Titelchancen

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Gute Saison-Premiere: Das neue Oberligateam mit dem Compoundbogen des SV Arolsen: (von links) Coach Marc Siebert, Lukas Vogel, Renè Theis, Simone Kindermann und Petra Heimbeck.
Gute Saison-Premiere: Das neue Oberligateam mit dem Compoundbogen des SV Arolsen: (von links) Coach Marc Siebert, Lukas Vogel, Renè Theis, Simone Kindermann und Petra Heimbeck. © pr

Der SV Arolsen in der Oberliga – das gibt es bei den Bogenschützen in diesem Winter gleich zweimal.

Nach der Regionalligasaison hat auch die Wettkampfrunde in Hessens höchster Klasse, der Oberliga, für die Bogenschützen begonnen. Für den einzigen heimischen Verein im Ligabetrieb, SV Arolsen, ist daher jetzt voller Einsatz gefragt.

Neben dem Team mit dem Recurvebogen, die zweite Mannschaft hinter den Regionalligaschützen, hat sich auch eine Mannschaft mit dem gebildet, die mit dem Compoundbogen schießt. Beide starteten gut in die Oberligasaison.

Recurvebogen: SV Arolsen nach erster Runde ungeschlagen

Zwei Wettkampftage, 14 Matches, zweiter Platz – das ist die Kurzform des Saisonstarts aus Sicht des SV Arolsen II. In der Oberliga Nord zeigten die Nordwaldecker, das mit ihnen zu rechnen ist in dieser Saison.

Susanne Siebert, Matthias Paul, Sebastian Meier, Harry Hertwig, Achim Nikolaiczek und Florian Kwiatkowski gewannen beim Auftakt in Zierenberg mit der Besetzung Meier, Kwiatkowski und Nikolaiczek (eingewechselt wurde später Paul) gegen den SV Steinbach 6:2 und ließ auch danach gegen Zierenberg II, BSC Gießen und SPS Niederwetz mit drei Siegen ohne Satzverlust (je 6:0) nichts anbrennen.

Das Arolser Team in der Oberliga Recurvebogen
Das Arolser Team in der Oberliga Recurvebogen (von links): Susanne Siebert, Matthias Paul, Sebastian Meier, Harry Hertwig, Coach Jan Heimbeck, Achim Nikolaiczek und Florian Kwiatkowski. © pr

Dann kam die erst richtige Bewährungsprobe gegen den Aufstiegsaspiranten SV Moischt. In einem Duell auf höchsten Niveau drehten die Arolser einen 2:4-Rückstand unter anderem mit einer fast perfekten 59er-Serie (von 60 möglichen Ringen) noch in einen 6:4-Erfolg um. Das folgende 5:5 nach zweimaliger Führung gegen den TV Weidenhausen war der einzige Punktverlust des SVA am ersten Wettkampftag.

Nach einer Pause startete gleich der zweite Wettkampf-Durchgang. Tabellenführer Arolsen machte da weiter, wo er aufgehört hatte – Trainer Jan Heimbeck hatte diesmal Meier, Hertwig und Paul aufgestellt. 6:2 gegen Gießen udn dann – mit Susanne Siebert neu im Team – jeweils 6:0 gegen Niederwetz, Steinbach Zierenberg und Herbornseelbach. Nur das Ende verlief nicht ganz glatt: Gegen Weidenhausen kassierte Arolsen – Nikolaczek wurde für Paul eingewechselt – mit einem 4:6 trotz 4:2-Führung die erste Niederlage. Und Moischt revanchierte sich mit einem 6:0 gegen den SVA, dessen Kräfte aufgebraucht waren.

Gleichwohl ist die Ausgangsposition mit 23:5 Punkten und Platz zwei hervorragend, nur drei Punkte trennen die Arolser vom Tabellenführer SV Moischt. Beim Heimwettkampf am 5. Februar in der Großsporthalle Arolsen ist noch alles drin, lautete die Arolser Teambilanz.

Compoundbogen: Arolser Premiere beginn mit Platz drei

Das neu Team des SV Arolsen überraschte die arrivierten Vereine beim Oberliga-Auftakt in Moischt bei Marburg. Lukas Vogel, Renè Theis und Petra Heimbeck zeigten keinerlei Anfangsnervosität. 6:0, 7:1, 7:1 lauteten die ersten Ergebnisse gegen die PSG Darmstadt, den TV Weidenhausen und den BSC Gießen.

Der bis dahin ebenfalls ungeschlagene Gastgeber Moischt, der nach dem furiosen Arolser Start seine besten Schützen an die Linie schickte, musste alles zeigen, um den SVA abschließend mit 7:1 in Schach zu halten.

Am zweiten Wettkampftag begannen die Arolser mit Petra Heimbeck, Lukas Vogel und Simone Kindermann wieder mit einem 6:0 gegen Darmstadt. Renè Theis rochierte für Simone Kindermann ins Team, doch auch die Gegner stellten nun die stärksten Schützen auf – der Überraschungseffekt für Arolsen war vorbei. eidenhausen – jetzt mit dem ehemaligen Nationalkaderschützen Jeremy Achenbach – gewann gegen Arolsen 6:2. Und gegen Moischt kassierte der Neuling erneut ein 1:7.

Die kräftezehrenden Matches forderten nun ihren Tribut. Die Arolser brachten wieder Simone Kindermann für Renè Theis, als es gegen Gießen galt, den dritten Tabellenrang gegen den direkten Verfolger zu sichern. Vor den beiden letzten Pfeilen von Lukas Vogel lagen die Arolser im entscheidenden Satz miteinem Ring zurück. Vogel behielt die Nerven, sicherte seinem Team mit einer Zehn den 5:5-Ausgleich, also einen Matchpunkt.

Unterm Strich freuten sich die Waldecker über eine gelungene Premiere und einen nicht erwarteten dritten Platz im Zwischenklassement. (red)

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