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Ohne gelernte Torfrau zum Auswärtssieg: A-Juniorinnen der JSG Twistetal/Korbach bezwingen Hersfeld

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Handballerinnen
Eine Bank an der Siebenmeterlinie: Beke Mehring (vorn) war mit neun Toren die erfolgreichste Twistetaler Werferin, alle vier Strafwürfe fanden den Weg in Tor. © pr

Korbach. Zwei heimische Nachwuchsteams waren am Wochenende in der Handball-Oberliga im Einsatz. Die A-Juniorinnen der JSG Twistetal/Korbach und die C-Jugend des TV Külte.

A-Juniorinnen

Hersfeld - Twistetal/Korbach 28:40 (13:22). Ein tolles Spiel mit bitterem Beigeschmack zeigten die A-Jugend-Handballerinnen der JSG Twistetal/Korbach beim TV Hersfeld. Denn am Ende standen sie zwar mit den ersten Auswärtspunkten der Saison da, jedoch auch ohne ihre beiden Torhüterinnen.

Nach einem ausgeglichenen Beginn setzte sich die SG angetrieben von Jule Gleumes nach zehn Minuten erstmals mit vier Toren ab. Die Abwehr wurde sicherer und Julia Peschel im Tor war ein starker Rückhalt. Doch in der 22. Minute der Schreckmoment: Die Torhüterin verletzte sich am Fuß und konnte nicht mehr weiterspielen konnte. Die zweite Torfrau Fritzi Göbel war krank.

So ging zunächst Katja Behle ins Tor, später Catja Peschel. Beide machten ihre Sache gut. Bis zur Halbzeit zog die JSG auf 22:13 davon. Nach dem Seitenwechsel kam Hersfeld noch mal bis auf sechs Tore heran. Doch die Gäste spielten stark und vor allem der Rückraum mit Emilie Pok und Carolin Brida fand immer wieder Wurflücken. „Das war eine klasse Leistung, Kompliment an die Mannschaft“, sagte Trainer Thomas Thönepöhl.

Tore für Twistetal: Brida 6, Franken 3, Taubert 1, Selbmann 3, Mehring 9, Köster 2, Knebel 3, Pok 6, Behle 1, Gleumes 6

C-Junioren

E. Baunatal - Külte 31:20 (17:9). Ein Grund für diese klare Niederlage war personell bedingt. „Zu den zwei fehlenden Spielern sind noch zwei weitere Ausfälle hinzugekommen“, sagte Trainer Jens Viering. Er hatte daher auch bescheidene Ziele ausgegeben. „So lange wie möglich mithalten und den Favoriten ärgern.“

Dieser Vorsatz wäre sicherlich besser umgesetzt worden, wenn die Külter in der ersten Halbzeit etwas couragierter aufgetreten wären. Ein paar Spieler hätten auf für sie ungewohnten Positionen spielen müssen, erklärt der Coach. In der zweiten Halbzeit haben die Külter dann mutiger gespielt und diese nur 11:14 verloren.

Tore für Külte: Wetekam 1, Wagner 2, Wachs 3, Neumann 1, Löbel 8, Luckey 1, Fast 1, Jost 3.  red

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