E-Soccer-Cup, 2. Spieltag:

„Passt auf den Terodde auf“: TuS Hesperinghausen möchte Revanche gegen SG Bad Wildungen

Quartett: Das Team des TuS Hesperinghausen mit (v.l.) Marcel Rummel, Yannik Halbach, Alexander Müller, Noah Bunse möchte diesmal die Wildunger besiegen.
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Quartett: Das Team des TuS Hesperinghausen mit (v.l.) Marcel Rummel, Yannik Halbach, Alexander Müller, Noah Bunse möchte diesmal die Wildunger besiegen.

Im Fußball stände bei der Partei B-Ligist SG Hesperinghausen gegen Gruppenligist SG Bad Wildungen/Friedrichstein der Gewinner schon vor dem Anpfiff so gut wie fest. Im E-Soccer sind die spielerischen Kräfteverhältnisse anders verteilt.

Korbach – Wenn diese Mannschaft am Wochenende am zweiten Spieltag dieses Turniers auf dem Computerbildschirm aufeinander treffen, geht es um Finger- und nicht um Fußfertigkeiten. Beide Team haben ihr Auftaktspiel mit 2:1 gewonnen, Hesperinghausen gegen den TSV Bottendorf dieses eine Tor besser und die Wildunger gegen den SV Reddighausen.

Allerdings standen sich beide Teams auch schon im Vorjahr gegenüber und die Wildunger gewannen mit 3:0. Dieses Resultat hat der Hesperinghäuser Kapitän aber schon aus seinem Gedächtnis gestrichen. Was beim richtigen Fußball nicht so schnell passiert. Aber der 25-Jährige weiß, wo er es im Handy abgespeichert hat und es dauert nur wenige Sekunden, dann hat er dieses 0:3 aus E-Mailpostfach gefischt.

Es ist auch nicht so wichtig, denn dieses Ergebnis besitzt keine große Aussagekraft mehr auf die anstehende Partie, weil beide Mannschaften auch Neulinge im Team haben. Einzig das Kapitänsduell zwischen Marcel Rummel und Amin Kicin könnte erneut aufgelegt werden. Rummel würde diesmal das 3:4 gern umdrehen.

TuS stellt verliert an mannschaftlicher Macht

Die Gegner von Yannick Halbach und Alexander Müller heißen diesmal nicht Jan und Janis, sondern könnten neben Amin Kicin auch Norary Jaliyan, Almedin Zahovic oder Eugen Ruf sein. Bei den Diemelseern tritt Noah Bunse als Neuling an.

Der TuS Hesperinghausen war im vergangenen Jahr eine mannschaftliche Macht bei diesem Turnier, denn er trat gleich mit zwei Teams an. „Das war diesmal nicht möglich, denn einige Spieler hätten das zeitlich nicht mehr geschafft“, erzählt Rummel der als IT-Fachmann bei einer Firma in Paderborn arbeitet. All seine Teamkollegen gehen einer Arbeit nach, da verwundert es nicht, wenn er sagt, dass sie gemeinsam einige Wochen Trainingsrückstand aufweisen. Aber zum Glück kommt man bei diesem Spiel nicht aus der Puste, dann würden die Wildunger ihre Gegner schon früh schwer atmen hören.

Das Turnier geht am Wochenende in den zweiten Spieltag

Diese längere Konsolenabwesenheit bedeutet für Rummel aber nicht, dass sie nicht wettbewerbsfähig sind. „Wir haben zwar nicht die Erwartung ins Finale zu kommen, denken aber schon an ein Weiterkommen nach der Gruppenphase.“ Rummel erinnert sich auch noch gern an die Turnierzeit im vergangenen Jahr, weil er im Dorf schon von einigen Menschen auf die Daddelei angesprochen worden ist. „Dieses Interesse für uns fanden wir als Mannschaft ganz schön.“

Beim E-Soccer ist jeder ein Spielertrainer

Beim E-Soccer ist man immer Spielertrainer und wer will, kann das auch bei seiner Lieblingsmannschaft sein. Rummel ist ein treuer Schalke-Fan und spielt auch mit seinen leidgeprüften Knappen in diesem E-Soccer-Turnier. Hier ist ihre Zweitklassigkeit aber nicht zu erkennen.

Rummel achtet schon darauf, dass seine Schalker hinten gut stehen mit Abwehrspieler, die sprinten können. „Schnelligkeit ist immer wichtig bei dem Fifa-Spiel, egal ob im Angriff oder in der Verteidigung.“

Und den Wildunger rät Rummel schon einmal: „Passt auf den Terodde auf.“ Der Mittelstürmer ist Rummels Lieblingsspieler bei den echten Schalkern.

Der 2. Spieltag wird vom 7. bis 9. Januar ausgetragen

Gruppe 1: TuS Hesperinghausen - SG Bad Wildungen/Friedrichstein, TSV Rosenthal - TSV Bottendorf, SV Reddighausen - SG Adorf/Vasbeck

Gruppe 2: TSV Frankenau - JSG Altefeld I, SG Eder - TSV Bottendorf II, SG Adorf/Vasbeck II - TSV Strothe.

Gruppe 3: TSV Dodenau - TV Külte, TSV Roda - JSG Altefeld II, TuS Bad Arolsen - TSV Gemünden.

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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