Bezirksoberliga: TV-Männer verlieren nach Vier-Tore-Führung

Reichlich Tore, aber keine Punkte für Külte beim 35:42 in Baunatal

Handballtrainer Sigurd Wachenfeld (TV Külte) bei der Auszeit, hier mit Spieler Bernhard Schwiddessen.
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Versuchte vergeblich, seine Mannschaft in der wzeiten Halbzeit wieder auf Kurs zu bringen: Kültes Trainer Sigurd Wachenfeld, hier mit Bernhard Schwiddessen.

„Unsere größte Baustelle sieht man am Ergebnis.“ Ein Satz von Sigurd Wachenfels, der die Handlung des Bezirksoberliga-Spiels des TV Külte bei der HSG Baunatal II verständlich beschreibt.

Die Nordwaldecker trennten sich von den VW-Städtern mit 35:42 (18:16), und der Trainer des TVK wusste: Wenn du mit 35 erzielten Treffern ein Handballspiel nicht gewinnst, hast du hinten nicht alles richtig gemacht. Freilich machten auch die Gastgeber nicht alles richtig. So kam es beim munteren Toreschießen darauf an, entweder ein paar Fehler weniger als der Gegner zu machen oder die des anderen besser auszunutzen.

„Das Momentum war vor allem in der zweiten Halbzeit eher auf Seiten der Baunataler“, meinte TV-Trainer Wachenfeld. Seine Mannschaft war es, die im ersten Durchgang von gegnerischen Fehler profitierte, zudem hatte sie die drei gefährlichen Rückraumschützen der Gastgeber ganz gut im Griff. So machten die Külter aus einem fast steten Rückstand ab der 23. Minute (13:13) eine 18:16-Führung zur Pause. Die baute der TVK sogar noch auf 21:17 aus (33.), ehe das Spiel eine andere Richtung nahm.

Die HSG drehte mit einem 8:1-Lauf das Ergebnis in eine eigene Führung, hatte insgesamt jetzt die besseren Lösungen und profitierte nun ihrerseits von Külter Patzern. Beim Gast ließ die Abwehrleistung nach, die Torhüter-Quote verschlechterte sich und zu viele Bälle gingen verloren. Selbst die Siebenmeter saßen nicht mehr.

Bis auf zwei Tore kam Külte noch einmal ran (32:30/49.), aber letztlich vergrößerte sich der Rückstand wieder, weil die Gäste gegen Ende mehr Risiko eingehen mussten. 35:39, noch 3:20 Minuten auf der Uhr. Die Külter gingen noch einmal ins Risiko mit offensiver Abwehr. Doch das Risiko nutzt nur noch dem Gegner: Die letzten vier Treffer des Spiels gehörten Baunatal. „Es war auf jeden Fall ein Schritt nach vorn von uns nach dem Wildungen-Spiel“, bemerkte Kültes Trainer Wachenfels. „Aber es müssen noch einige folgen.“ (schä)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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