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Kreismeistertitel: Inken Schiebener ist die vielseitigste im Sattel

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Das Lächeln der Top drei: (von links) Inken Schiebenerwurde Kreismeisterin in der Vielseitigkeit (Klasse A/L), vor Tessa Biermann und Christoph Fingerhut. Sie wurden von Jutta Bonacker (Vorsitzende des Kreisreiterbundes) geehrt.
Das Lächeln der Top drei: (von links) Inken Schiebener wurde Kreismeisterin in der Vielseitigkeit (Klasse A/L), vor Tessa Biermann und Christoph Fingerhut. Sie wurden von Jutta Bonacker (Vorsitzende des Kreisreiterbundes) geehrt. © bb

Nach zweijähriger Corona bedingter Zwangspause wurden in Nieder-Waroldern wieder die Kreismeisterschaftin der Vielseitigkeits-Reiterei ausgetragen.,

Inken Schiebener ist neue Kreismeisterin der Vielseitigkeit der Klassen A/L. Mit der erfahrenen Stute Fiadora, 17-jährig, belegte Schiebener, die sich erstmals über einen Kreistitel freuen durfte, in der Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L Rang sieben. Glänzen konnte Schiebener in der Springprüfung, die sie mit einem fehlerfreien Ritt und der schnellsten Zeit gewann.

Die Wildungerin war in diesem Jahr auf Rang drei der Kreismeisterschaften im Springen in Korbach in der Leistungsklasse (LK) 4 platziert. In Waroldern war die Reiterin des RV Bad WildunGen einzige heimische Starterin in der Klasse L. Deshalb wurde diese Klasse für die Kreismeisterwertung mit der Vielseitigkeit der Klasse A zusammengelegt.

Gastgeber mit Platz zwei und viel gutem Nachwuchs

Rang zwei und drei der Kreismeisterschaft 2022 blieben bei der gastgebenden Reitabteilung des SV Nieder-Waroldern. Und deren Reiterin Tessa Biermann dürfte gesagt haben: „Was für ein erfolgreiches Jahr!“ Vize-Hessenmeisterin in der Vielseitigkeit, Vize-Kreismeisterin bei den Kreismeisterschaften im Springen der LK 5/6 – und nun auch Rang zwei in der Kreiswertung der „Buschreiter“ für Tessa Biermann, die in der Gesamtwertung der IGV-Trophy als beste heimische Starterin den sechsten Platz belegte.

Im großen Feld der 32 Teilnehmer der Vielseitigkeitsprüfung der Klasse A belegte Biermann mit Rubiniera Royal einen hervorragenden fünften Rang. Grundstein für den Erfolg war Rang drei in der Auftaktdisziplin Dressur. „Wir hatten in diesem Wettbewerb ein hervorragendes Starterfeld mit starken nationalen Teilnehmern, die hervorragenden Pferdesport geboten haben“ freute sich Silvia Balduff vom gastgebenden Verein. Auf den dritten Rang kam Christoph Fingerhut. Der Sportwart des Kreisreiterbundes hatte Come Closer gesattelt.

Nicht nur Kreisreiterbund mit Turnier zufrieden

Bei den Kreismeisterschaften der Klasse E siegte Lilly-Manu Paul vom gastgebenden Verein vor Teamgefährtin Joana Emilya Pape. In der Kreiswertung im Springreiten in Korbach musste sich die Walddörferin Laura Giesler in der Kombination und Springen jeweils noch mit Rang drei „begnügen“. Am Tag der Deutschen Einheit gelang der Südwaldeckerin dann der große Wurf. Sie wurde Kreismeisterin der Bambini vor den Lokalmatadorinnen Emelie-Marleen Köhler und Lia Carlotta Pape. Giesler konnte sich zudem den Sieg im Einsteigerwettbewerb der IGV-Trophy sichern und war bei der Siegerehrung einfach nur noch sprachlos.

Die Vorsitzende des Kreisreiterbundes, Jutta Bonacker (Medebach) freute sich, dass die Titelkämpfe in der Vielseitigkeit endlich wieder ausgetragen werden konnten und lobte den Gastgeber für die gute Ausrichtung.

Teil des guten Nachwuchses des SV Nieder-Waroldern: Joana Emilya Pape mit „Morning Star“.
Teil des guten Nachwuchses des SV Nieder-Waroldern: Joana Emilya Pape mit „Morning Star“. © bb

Und die Gastgeber? „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf. Trotz der dreijährigen Pause hier in Nieder-Waroldern hat alles prima geklappt, was auch die Teilnehmer bestätigt haben“; sagte Abteilungsleiterin Silvia Balduff, die sich freute, dass trotz der Coronapause die sportliche Qualität nicht gelitten hat. „Gerade der Abschlusswettbewerb, der Stilgeländeritt der Klasse E hat tollen Pferdesport geboten. Auch unsere Helferwaren mit Freude und Eifer bei der Sache und haben die Veranstaltung tatkräftig unterstützt.“

Auch die Aktiven seien bei der Stange geblieben, so Balduff,´der Vereine habe gerade im Nachwuchsbereich eine ganze Reihe hoffnungsvoller Talente. „Deshalb haben wir das Turnier auch auf drei Tage ausgeweitet und konnten somit am Feiertag dem Nachwuchs eine eigene Bühne bereiten. „

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