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Volleyball: Comeback der Korbacher Männer, VfL-Frauen wieder mit zwei Teams

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Volleyballmannschaft
Die Volleyballfrauen des VfL Bad Arolsen wollen sich vom Abstiegskampf fern halten: Das Bild zeigt (v.l.) Marisa Kohlschmidt, Stina Krippner, Louisa Schwarz, Vianne Hambach, Franka Otto, Aliyah Rettberg, Aileen Rettberg, Spielertrainerin Sarah Kegel, Anastassiya Fisher, Angelina Michel, Diana Seiler, Joyce Peeters. Es fehlt Sarah Reimann. © pr

Erneut nehmen sechs Volleyball-Mannschaften aus dem Sportkreis Waldeck-Frankenberg an den Spielrunden des Hessischen Volleyball-Verbands für Frauen und Männer teil.

Korbach Zwei Teams kommen vom TSV Frankenberg, der mit den Frauen in der Landesliga die höchste Spielklasse der heimischen Vereine besetzt. Eine Männermannschaft kann Frankenberg nicht mehr stellen. Dafür springt der TSV Korbach in die Bresche, die Kreisstädter stellen zu ihrem Comeback in der Bezirksoberliga die einzige heimische männliche Vertretung im Ligabetrieb.

Zwei Frauenteams schickt der VfL Bad Arolsen (Bezirksoberliga + Kreisliga) in die Saison. Der TSV Battenberg startet nach dem Aufstieg mit seinen Frauen in der Bezirksliga.

Im Jugendbereich stieg die Zahl der heimischen Mannschaften von drei auf sechs. Bad Arolsen stellt ein weibliches Team in der Altersklasse U20. Die restlichen fünf Mannschaften kommen aus Frankenberg: Der TSV hat drei Mädchen- (U13, U16, U18) und zwei Jungenteams (U16, U18) gemeldet.

Bezirksoberliga Frauen

VfL Bad Arolsen

Nach Startschwierigkeiten steigerte sich die Bad Arolser Mannschaft in der vergangenen Saison von Spiel zu Spiel und es sprang nicht nur der Klassenerhalt heraus, sondern sogar Tabellenplatz drei. Als Spielertrainerin wird weiterhin die Bundesliga-Schiedsrichterin Sarah Kegel die junge Mannschaft unter ihre Fittiche nehmen.

Da im Laufe der Saison auf einige Stammspielerinnen verzichtet werden muss (Stina Krippner Auslandsaufenthalt, Angelina Michel Studium), rücken aus der zweiten Mannschaft Aliyah Rettberg, Sarah Reimann und Louisa Schwarz ins Team.

Teamgeist stimmt, die Abstimmung fehlt noch

Daher fehlt noch die Abstimmung, die aber durch guten Zusammenhalt und Kampfgeist wett gemacht werden sollte. Dass das schon recht gut funktioniert, bewiesen die Arolserinnen beim Turnier in Frankenberg gezeigt, das sie mit dem dritten Platz abschlossen auch mit einem Sieg gegen den Landesligisten Gießener SV.

Auch wenn der Klassenerhalt das erste Ziel für die Badestädterinnen ist, will man trotzdem im oberen Drittel der Tabelle mitspielen.

Außerdem ist bis zum ersten Ligaspiel noch etwas Zeit, denn das findet nach einer Spielverlegung erst am 8. Oktober beim Landesliga-Absteiger TV Jahn Kassel statt. Das erste Heimspiel der VfL-Frauen ist am 16. Oktober (ab 11 Uhr) gegen ACT Kassel und TG Wehlheiden.

Zugänge: Sarah Reimann, Aliyah Rettberg, Louisa Schwarz
Abgänge: keine
Saisonziel: Oberes Tabellendrittel
Der Kader - Zuspiel: Diana Seiler, Außenangriff: Anastassiya Fisher, Sarah Kegel, Angelina Michel, Franka Otto, Sarah Reimann, Aileen Rettberg, Aliyah Rettberg, Louisa Schwarz, Mittelblock: Vianne Hambach, Marisa Kohlschmidt, Stina Krippner, Libera: Joyce Peeters.

Nach elf Jahren: Wieder Männervolleyball in Korbach

Volleyballmannschaft
Neuling mit Erfahrung: Das Volleyballer des TSV Korbach freuen sich auf den Ligaalltag. Das Bild zeigt, hinten (v.l.) Trainer Mario Ciervo, Cillian Heinemann (Kapitän), Steven Klaus, Lion Scholtz, Ole Ferdinand Maiwald, Paul Jakob Hartmut Keller; vorn (v.l.) : Darius Ulrich, Enver Berber, Lucas Rivas Del Castillo Es fehlen: Florian Becker, Maik Becker, Max Herrmann, Felix Anton Mahling, Florian Syllwasschy, Mark Julian Wilke. © pr

Bezirksoberliga Nord Männer

TSV Korbach

Es war im März 2011, da endete für die Volleyballer des TSV Korbach ihr letztes Ligaspiel der Saison. Niemand hätte damals gedacht, dass dies für so lange Zeit auch das letzte Ligaspiel der Männer sein würde.

Heute, elf Jahre später, ist das fast schon nicht mehr Vorstellbare geschehen und der TSV Korbach stellt endlich wieder eine Männermannschaft im Volleyball.

Sie ist im Sportkreis weit und breit die einzige, die im Ligabetrieb teilnimmt. Der TSV startet in der Bezirksoberliga Nord.

Es war eher dem Zufall geschuldet, dass sich innerhalb eines Jahres eine Vielzahl von jungen und talentierten Männern zusammenfanden, um Volleyball zu spielen. Die Gruppe hat so viel Elan, Lust und Selbstbewusstsein, dass sie sich für das Ligaspiel entschied.

Viele Spieler mit Ligaerfahrrung

Das sieht auch Trainer Mario Ciervo so: „Es ist wirklich überragend, was sich hier, innerhalb eines Jahres, für unterschiedliche Charaktere zusammengefunden haben, um diese Mannschaft zu stellen. Die Jungs sind motiviert und unser Vorteil dabei ist, dass ein Großteil der Spieler bereits Ligaerfahrung gesammelt hat. Das hat es auch für mich einfacher gemacht, die Vorbereitungsphase zu gestalten.“

Volleyball hat man in jüngster Vergangenheit beim TSV höchstens mit Mädchen und Frauen verbunden. Doch die sind nun aus den Ligen verschwunden, und plötzlich stehen so viele junge Männer da, dass der TSV fast schon zwei Mannschaften hätte stellen können. Der Trainer: „Natürlich wissen wir, dass die Herausforderungen, gerade für so eine junge Mannschaft nicht einfach sind. Dennoch streben wir einen Mittelfeldplatz an. Wir sind breit aufgestellt, es geht um Leistung, aber trotzdem sollten weiterhin der Spielspaß, der Zusammenhalt und das Kennenlernen des Ligaalltags im Vordergrund stehen.“

Dieses Team soll nur der Anfang für ein Volleyball-Comeback beim TSV Korbach sein. Die Verantwortlichen hoffen, dass sie bereits im nächsten Jahr, aufgrund des regen Interesses der Jugendlichen an dieser Sportart, wieder eine männliche und eine weibliche Nachwuchsmannschaft stellen kann. Selbst Trainer Ciervo, der im letzten Spiel der Herren 2011 auch auf dem Feld stand, packt wieder die Spiellust. Noch sieht er sich nicht als Spielertrainer seines Teams, aber er sagt auch: „Man soll niemals nie sagen.“ ub

Der Kader - Mittelblock: Florian Becker, Maik Becker, Felix Anton Mahling, Ole Ferdinand Maiwald, Lion Scholtz; Außenangriff: Max Herrmann, Steven Klaus, Florian Syllwasschy, Mark Julian Wilke; Zuspiel: Enver Berber, Cillian Heinemann, Paul Jakob Hartmut Keller, Lucas Rivas Del Castillo, Darius Ulrich

VfL Arolsen II will oben mitspielen

Die Volleyballfrauen des VfL Bad Arolsen wollen sich vom Abstiegskampf fern halten: Das Bild zeigt (v.l.) Marisa Kohlschmidt, Stina Krippner, Louisa Schwarz, Vianne Hambach, Franka Otto, Aliyah Rettberg, Aileen Rettberg, Spielertrainerin Sarah Kegel, Anastassiya Fisher, Angelina Michel, Diana Seiler, Joyce Peeters.Es fehlt Sarah Reimann.
Kommen da etwa rosige Zeiten auf die Volleyballerinnen des VfL Bad Arolsen II zu? Sie wollen in der Kreisliga Nordwest eine gute Rolle spielen. Das Bild zeigt (v.l.): Joana Michels, Fiona Peeters, Karolina Vasilauskaite, Lilly Wehmeyer, Anita Zaloga, Elisa Schäfer, Evelyn Heidt, Alina Basinski, Louisa Schwarz, Sophie Reimann, Sarah Reimann. © pr

Kreisliga Nordwest Frauen

VfL Bad Arolsen II

Das Saisonziel der zweiten Frauen-Mannschaft des VfL Bad Arolsen mit ihrem Trainerteam Diana Seiler und Ole Maiwald lautet: Vorn mitspielen. Man darf gespannt sein, was dieses junge Team der Erfahrung der Mannschaften aus Kassel, Hofgeismar und Kaufungen entgegenzusetzen hat.

Außerdem gibt es wieder ein Kreisderby. Denn die Arolserinnen bekommen es mit dem Aufsteiger vom TSV Frankenberg zu tun. Die Saison startet für das Arolser Team am 25. September in Hofgeismar. Das erste Heimspiel der zweiten Arolser Mannschaft ist auch am 10. November, es werden die Kasseler Teams TV Jahn II und ACT II. erwartet. ub

Zugänge: Kristina Scheiermann, Lilly Wehmeyer, Lisa Wicke

Abgänge: Maria Fidan, Wechsel in die ersten Mannschaft: : Franka Otto, Aliyah Rettberg, Marisa Kohlschmidt

Der Kader - Zuspiel: Alina Basinski, Xenia Gossmann, Sophie Reimann; Mitte: Fiona Peeters, Sarah Reimann, Karolina Vasiliauskaite; Außen: Evelyn Heidt , Joana Michels, Louisa Schwarz, Elisa Schäfer und Anita Zaloga (ub)

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