Schützenbezirk Waldecker Land

Halbzeit bei den Liga-Wettkämpfen der Schützen: Upländer und Goddelsheimer in der Hauptrolle

Überzeugt bisher nicht nur in der „Zweiten“, sondern auch im Bezirksligateam des SSV Willingen: Amely Thiel.
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Überzeugt bisher nicht nur in der „Zweiten“, sondern auch im Bezirksligateam des SSV Willingen: Amely Thiel.

Halbzeit bei den Ligawettkämpfen der heimischen Schützen im Bezirk Waldecker Land: Von Bezirksliga bis Grundklasse kristallisiert sich überall ein Favorit heraus.

In der Oberliga Luftgewehr sind vier von sieben Wettkämpfen absolviert, und aus Sicht der heimischen Vertreter bleibt es dabei: Die Trauben hängen etwas zu hoch für die Waldecker Luftgewehrschützen.

In den Ligen auf Bezirksebene stehen noch fünf Mannschaften nach der Hälfte der Rundenwettkämpfe mit dem Luftgewehr mit weißer Weste da. Vor allem die Schützen aus Goddelsheim und von den Upländer Vereinen geben den Ton an in dieser Saison, die sportlich betrachtet eher zum Aufwärmen gedacht ist nach der langen Corona-Pause. Denn auf- und absteigen kann bzw. muss diesmal niemand, da die Mannschaften alle Kämpfe jeweils „allein“ auf ihrem Heimschießstand austragen.

Oberliga: Massenhausen fehlt erneut nicht viel

Der SSV Massenhausen schlug sich aber beim 2:3 gegen den Tabellenzweiten SSV Baunatal sehr gut, während der SV Goddelsheim beim 0:5 gegen den SC Sandershausen chancenlos war. Der SV Ernsthausen behauptete mit sehr starken 1545 Ringen und einem 5:0 gegen den SV Römersberg die Tabellenspitze und musste nur bei einem Duell etwas bangen.

Massenhausen – Baunatal 2:3 (1506:1531). Wer weiß, ob die Nordwaldecker die favorisierten Gäste nicht ordentlich geärgert hätte, wenn Spitzenschützin Ronja van der Horst dabei gewesen wäre. Sie musste aber erneut von ihrem Vater Jürgen vertreten werden, der an Position vier mit 364 Ringen gegen den früheren Europameister und Studenten-Weltmeister Damian Kontny (380) nicht punkten konnte.

Hingegen erweist sich Daniela Süme als Punktebank; sie gewann knapp mit 384: 383 gegen Jessica Damm. Jens Hübschmann (382) holte gegen Meik Horn (377) erstmals einen Punkt. Die 391 von Baunatals Nummer eins Mika Peter waren für Karolin van der Horst trotz guter 376 eine Nummer zu groß. 2:2 im Einzel, im Teamvergleich fehlten den Massenhäusern 25 Ringe.

Goddelsheim – Sandershausen 0:5 (1490:1531). Mit Ringzahlen unter 1500 bist du nicht konkurrenzfähig in de Oberliga – das mussten die Lichtenfelser auch im vierten Wettkampf feststellen. Wobei man sagen muss: Michael Kräling auf Position eins, der sich weiter steigert, traf starke 387 Ringe, hatte aber das Pech, in Juliana Siemon auf die einzige beim Gegner zu treffen, die noch besser traf (391). Auch Annette Barbe blieb ein Punkt trotz guter 379 Ringe verwehrt; gleiches galt für Joshua Lauschke (371) und Malte Hegel (353) in ihren Duellen.

Bezirksliga: Sind die Willinger zu schlagen?

Bisher läuft es wie erwartet: Der SSV Willingen ist das Maß der Dinge. Die Upländer haben erst eines von 20 Duellen verloren. Zudem gelang es, den guten Nachwuchs ohne Qualitätsverlust einzubauen: Amely Thiel war bei ihren beiden Einsätzen beste bzw. zweitbeste ihres Teams.

Aufsteiger TuS Usseln hat es erwartungsgemäß schwer und musste als Tabellenletzter bisher stets den anderen Mannschaften die Punkte überlassen.

Mühlhausen II kann es noch packen

Regionalklasse: Die beiden Goddelsheimer Mannschaften stehen an der Spitze. Die „Zweite“ scheint in Mühlhausen II den einzigen Widersacher um Platz eins zu haben; es kommt wohl auf den Ausgang des Rückkampfes an.

Grundklassen: Mit Willingen II (Gk 1), Usseln II (Gk 2), Orpethal (Gk 3) und Eimelrod (Gk 4) gibt es in allen vier Grundklassen einen noch ungeschlagenen Tabellenführer. Vor allem die Willinger und Usselner sind aufgrund der bisherigen Ergebnisse der klare Favorit auf den Klassensieg. (schä)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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