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Twistetaler A-Juniorinnen bezwingen Wilhelmshöhe nach Anlaufschwierigkeiten mit 32:22

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Überragend: Marie Köster (Twistetal)hatte gegen Wilhelmshöhe nicht nur den Ball gut im Griff, sondern auch die Organisation der Abwehrformation.
Überragend: Marie Köster (Twistetal)hatte gegen Wilhelmshöhe nicht nur den Ball gut im Griff, sondern auch die Organisation der Abwehrformation. © Artur Worobiow

Es hat ein Weilchen gedauert, bis der Motor der weiblichen A-Jugend der JSG Twistetal/Korbach warmgelaufen war, aber dann brachte er in Wilhelmshöhe die volle Leistung auf die Platte.

Die kleineren Anlaufschwierigkeiten im Spiel der Oberliga der A-Juniorinnen dauerten rund eine Viertelstunde. Gerade in dieser Anfangsphase wurde deutlich, dass der Mannschaft aus Twistetal und Korbach einige verletzte oder erkrankte Spielerinnen fehlten und sich die, die auf dem Feld standen, erst noch finden mussten. Und dennoch stand am Ende ein 32:22 (13:8) für die Waldeckerinnen.

Die hatten auch mit einer gewissen Nervosität bei einigen Akteurinnen zu kämpfen, die im Angriff zu einigen leichten technischen Fehlern führten und zu Ballverlusten. Die Konsequenz aus dieser Spielweise wurde auch auf der Anzeigentafel sichtbar: Nach einer Viertelstunde stand es erst 4:4.

Doch die JSG bewies einmal mehr, dass alle Spielerinnen zu dieser Mannschaft gehören, und dieser Teamgeist erwachte in diesem Spiel in dieser schwankenden Phase vor allem in der Defensive. Die Stabilität und das Selbstvertrauen holten sich die Spielerinnen durch ein gutes, gemeinsames Deckungsverhalten zurück.

Das 5:1-Abwehrsystem griff Mitte der ersten Halbzeit besser, und dahinter stand eine starke Fritzi Göbel im Tor. Die Mannschaft hatte nun mehr Balleroberungen und sie erhöhte das Tempo. Das zahlte sich durch eine 13:8-Halbzeitführung aus.

Twistetal in zweiter Halbzeit konzentrierter

Die Gäste hielten auch nach dem Wechsel das Tempo hoch, und angeführt von einer überragenden Marie Köster im Deckungszentrum präsentierte sich die JSG im zweiten Durchgang von der ersten Sekunde an konzentrierter und zielstrebiger. Vor allem Caro Brida und Greta Knebel nutzten dies konsequent in der ersten Welle und die JSG traf gut und erhöhte schnell auf 22:10.

Eine wichtige Spielerin war hier auch Ida Lefringhausen, die nun auf halblinks für die nötige Spieldynamik und Torgefahr sorgte. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gäste in der Intensität etwas nach und es entwickelte sich in den Schlussminuten wieder ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die eingewechselte Catja Peschel im Twistetaler Tor auch ihr Können zeigte.

Tore für Twistetal/Korbach: Brida 6, Lefringhausen 3, Franken 1, Taubert 1, Selbmann 4, Bracht 2, Ritter 2, Köster 3, Knebel 5, Behle 1, Gleumes 4 (red)

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