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Skilanglauf: Ilva Kesper sprintet auf Platz drei

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Drei Skilangläuferinnen im Skatingschritt auf tief verschneiter Strecke
Momentaufnahme: Ilva Kesper (204) vom SC Willingen geht im Sprintrennen in Seefeld voran, mit der 201 die spätere Siegerin Elena Weyh. © SC Willingen/pr

Starker Saisonauftakt für Ilva Kesper: Die Skilangläuferin vom SC Willingen erreichte beim Austria- Cup in Seefeld einen Podestplatz.

Willingen - Ebenfalls aufs Podium brachte es Skispringer Lukas Nellenschulte beim Deutschland- und Jugendpokal in Oberhof.

Skilanglauf

In Seefeld, wo auch gleichzeitig der erste Deutschlandpokal der Langläufer für die Saison 2021/22 stattfand, sicherte sich Ilva Kesper im 65 Athletinnen zählenden Feld den dritten Platz im Sprint der Jugend 18, im Einzel erreichte sie Rang acht.

„Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden“, sagte die 17-Jährige, die seit September 2020 das Sportinternat in Oberstdorf besucht., und fügte an: „Ich hatte ein gutes Gefühl bei den Wettkämpfen und die Platzierungen sind eigentlich sogar besser, als ich erwartet hatte.“ Im Finale des Sprints am Samstag waren lediglich Elena Weyh vom SCM Zella-Mehlis und Lena Mettang (WSV Mehrstetten) schneller als die Willingerin.

Bis ins Finale „durchgebissen“

„Den Skating-Sprint mag ich als Wettkampfform am liebsten. Die Strecke war hart, aber eigentlich fand ich sie ganz gut und ich habe mich einfach vom Viertelfinale bis ins Finale durchgebissen“, erzählte Ilva Kesper. Das sei gar nicht einfach gewesen, da sich der Wettkampf über den ganzen Nachmittag gezogen habe. Außerdem habe sie schon lange keinen Sprint-Wettkampf mit Heats mehr bestritten – dabei treten jeweils sechs Aktive gegeneinander im KO-System an.

Das Einzelrennen am Sonntag über fünf Kilometer beendete Ilva Kesper nach 17:20,7 Minuten im klassischen Stil auf Platz acht unter 66 Läuferinnen im Ziel. Der Sieg ging an die Sprint-Dritte Lena Mettang (16:32,1 Minuten). „Die Strecke war auch sehr hart, aber ich habe mich beim Wettkampf besser gefühlt als erwartet und mein Ski war auch gut“, sagte Ilva Kesper, Sie sei gleich im Ziel mit dem Rennen zufrieden gewesen, „obwohl ich die Platzierung noch gar nicht wusste“.

Der nächste Deutschlandpokal steht im Januar an. Weihnachten will Ilva in der Heimat in Willingen verbringen.

Skispringen

Beim ersten Deutschlandpokal des Winters im Skispringen, den der DSV auch als Sichtungslehrgang für die Jüngeren ausgeschrieben hatte, blieb dem Willinger Jugend-17-Nachwuchs ein Podestplatz verwehrt. Beim Sieg von Julian Fussi (SC Ruhpolding) mit 98,5 und 97 Metern (256,6 Punkte) erreichte Robin Kloss (82,5+80 m/186,4) Rang sieben, Janne Puk (80,5+72/162,2) landete auf Platz zehn.

Bester Springer aus der Trainingsgruppe von Heinz Koch in dieser Altersklasse war Lukas Nellenschulte. Der Winterberger wurde mit Weiten von 93 und 94 Meter (233,2) Dritter, in der Gesamtwertung rangiert der Winterberger mit 252 Punkten hinter Julian Fussi (265) auf Platz zwei. Robin Kloss (182 Zähler) und Janne Puk (112) finden sich auf den Rängen sechs und zwölf.

Bei den Herren gewann Team-Olympiasieger Marinus Kraus mit Sprüngen auf 101 und 98,5 Meter (266,1), Lennart Weigel (SK Meinerzhagen) kam nach 90 und 87,5 Meter (256,9) auf Rang sechs. Bei starkem Wind konnte nur ein Wettkampf ausgetragen werden. Trainer Koch trainiert am kommenden Wochenende mit den Talenten in Seefeld, Nellenschulte kommt im Alpencup zum Einsatz. (frg/be)

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