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Kaltstart am Sonntag endet für Stephan Leyhe in den Top 20

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Etwas besser in der Spur: Stephan Leyhe verbuchte in Polan Rang 19 und war viertbester Deutscher.
Etwas besser in der Spur: Stephan Leyhe verbuchte in Polan Rang 19 und war viertbester Deutscher. © IMAGO/Foto Olimpik

Während die Fans daheim in Willingen bei einem Arbeitseinsatz an der Mühlenkopfschanze halfen, bereitete Stephan Leyhe dem Anhang diesmal weniger Kopfzerbrechen als zuletzt.

Zakopane – Das war kein leichtes Wochenende für Stephan Leyhe. Nach der schwachen Vierschanzen-Tournee gelang dem Willinger am Freitag nach zwei Trainingssprüngen zwar die Qualifikation für das Einzelspringen am Sonntag. Für den Team-Wettbewerb reichte es nicht und der 31-Jährige musste am Samstag arbeitslos zusehen, wie das DSV-Quartett hinter Österreich und Polen mit ohne ihn auf das Podest sprang.

Einen Kaltstart gab es dann am Sonntag für alle. Bei starkem Wind musste der Probedurchgang ausfallen und es schien der gesamte Wettkampf in Gefahr. Doch der Wind flaute ab, wenngleich er viel drehte und teils reichlich Wind-Bonuspunkte vergeben wurden

Stephan Leyhe: „Es muss noch besser werden“

So gesehen hatte Stephan Leyhe im ersten Durchgang aus guten Bedingungen mit 127 Metern eigentlich zu wenig gemacht – neun Springer vor dem zunächst 23. sprangen teils deutlich kürzer. Aber Leyhe konnte zufrieden sein und bekam einen zweiten Sprung im Finale. seine 127 Meter aber zum Einzug in das Finale. Das schien mit 123 Metern bescheiden auszufallen, doch der Wind machte auch anderen Probleme, und der Upland-Adler machte sogar noch vier Plätze gut, wurde 19. „Es geht aufwärts, aber muss noch besser werden“, meinte Leyhe.

Besser als der Schwalefelder waren noch Markus Eisenbichler, der den größten Formanstieg zeigte, als Sechster (130,5+132 m) sowie Andi Wellinger (133+129) und Karl Geiger (121+133,5m auf den Plätzen elf und 14. Alles zusammen war das etwa weniger als Bundestrainer Stefan Horngacher erwartet hatte, der sich zwei oder drei DSV-Adler in den Top ten gewünscht hatte. Schmid (22.) und Raimund (29.) landeten wenigstens auch noch in den Punkten.

Norwegens Tourneesieger Halvor Egner Granerud (287,7) verhinderte vor den Augen des polnischen Staatspräsidenten Duda, der in der polnischen Springerhochburg im Publikum stand, einen Sieg von Dawid Kubacki (286,5), der noch vor dem Finale geführt hatte. Österreichs Bester Stefan Kraft sprang mit 145,5 Metern am Ende noch auf das Treppchen.

Nächste Weltcup-Station ist Sapporo, wo sich der zweite DSV-Anzug mit Pius Paschke an diesem Wochenende schwer tat, den angestrebten siebten Weltcup-Quotenplatz zurück zu erobern und auf den nächsten Continental Cup in Bischofshofen hoffen muss. (Werner Rabe)

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