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Kein Schritt nach vorn: Stephan Leyhe zum Auftakt 24. in Sapporo

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Ski jumping, Skispringen, Ski, nordisch World Cup In Zakopane, Poland - Day 1 Stephan Leyhe during Ski Jumping World Cup
Nicht der Blick eines zufriedenen Springers: Stephan Leyhe fiel nach dem ersten Durchgang in Sapporo noch aus den Top 20. © IMAGO/Foto Olimpik

Die Rückkehr nach Japan nach zwei „Corona-Wintern“ fiel höchst unterschiedlich aus für die Skispringer. Für manche war schon der erste von drei Wettkämpfen lohnenswert. Für Stephan Leyhe und Co. eher nicht.

Platz zwölf mit 127,5 Metern in der ersten Qualifikation in Sapporo weckte Erinnerungen an 2020, als Stephan Leyhe in der Ausscheidung auf Platz zehn landet und anschließend auf Platz fünf und zwei seine bis dahin besten Weltcup-Ergebnisse schaffte. Doch zumindest im ersten der drei Weltcups in Fernost blieb es für alle DSV-Adler mit Ausnahme von Andreas Wellinger nach dem guten Auftritt am vergangenen Wochenende im polnischen Zakopane wieder nur bei Mittelmaß.

Wellinger landete beim Überraschungs-Coup von Ryoyu Kobayashi (271,5 Punkte) vor Dawid Kubacki (264,3) und Halvor Egner Granerud (262,6) mit 245,3 Punkten auf Platz acht. Nach dem ersten Durchgang war der Zimmerkollege von Leyhe noch Fünfter, am Ende der einzige deutsche Top ten-Springer an diesem Tag.

Hinter Karl Geiger (231,3) auf Platz 20 folgte ein deutscher Dreierpack mit Constantin Schmid (227,7), Markus Eisenbichler (227,1) und dem Willinger Stephan Leyhe (223,8) auf den Plätzen 22, 23, und 24. Nur Philipp Raimund (35.) blieb diesmal ohne Punkte und verfehlte erstmals das Finale der besten 30.

Leyhe steigerte sich nach 119,5 und 122 Metern in den beiden Trainingssprüngen in der Qualifikation auf seine beste Weite. Im Wettkampf reichte es dann nur zu 123 und 122 Meter , was Platz 24 und sieben Weltcup-Punkte bedeutete. Beim zweiten Wertungssprung hatte er Probleme. „Da geht mehr“, sprach der 31-Jährige für das ganze Team, dem die Olympiaschanze in Sapporo eigentlich liegt, so Bundestrainer Stefan Horngacher, der in Japan von Assistent Michal Dolezal vertreten wird.

Für Kobayashi, der wie alle Japaner zuletzt Zakopane fern geblieben war und sich gezielt in der Heimat auf das Heimspiel in Sapporo vorbereitet hatte, war es der erste Weltcupsieg seit fast einem Jahr und der 28. insgesamt - die Marke von Martin Schmitt hat der Willingen-Sieger von 2022 damit eingestellt.

Ach ja, dann war da ja auch noch sein Landsmann Noriaki Kasai. Der Methusalem stieg mit 51 Jahren auf den Balken und landete bei 108 Metern. 51. Eon Platz zu wenig, um noch einmal die ganz große Bühne zu betreten.

Schon an diesem Samstagmorgen (8 Uhr europäischer Zeit) geht es in Sapporo mit einem Einzel weiter, das dritte folgt dann in der Nacht zum Sonnntag (2 Uhr MEZ). (be/schä)

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