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E-Soccer-Cup-Halbfinale: Trio will Nimbus der Unbesiegbarkeit wahren

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Zwei Mannschaften E-Soccer-Cup
Die Finalisten des Vorjahres stehen im Halbfinale des E-Soccer-Cups: die Teams des TSV Strothe (links) und der SG Adorf/Vasbeck. © WLZ-Fotomontage

Die Halbfinales im E-Soccer-Cup werden am kommenden Wochenende ausgetragen. Dabei trifft der TSV Strothe auf den TSV Gemünden und der Titelverteidiger SG Adorf/Vasbeck spielt gegen den TSV Rosenthal.

Korbach -Drei der vier Teams wissen wie es ist, ein E-Soccer-Halbfinale zu spielen, nur die Konsolenkicker aus Rosenthal sind neu dabei. Das zeigt, dass dies kein Wettbewerb für Glücksspieler ist, sondern für Könner an der Konsole.

Das bestätigt auch Marek Ullrich: „Alle, die es bis ins Halbfinale schaffen, sind gute Fifa-Spieler.“ Der Kapitän des TSV Gemünden geht mit Ole Brück und Finn Grosch zuversichtlich in das Duell gegen den TSV Strothe, denn sie haben in Max Winter gegenüber dem Vorjahr einen Spitzenspieler dazubekommen, der sogar in der E-Soccer-Bundesliga für den FSV Mainz spielt.

Ein weiterer Ansporn für die Gemündener ist auch die Erinnerung an ihre verärgerte Stimmung nach der Halbfinal-Niederlage im Vorjahr. „Das wollen wir diesmal verhindern“, erzählt Ullrich. Doch die Strother Lee Hartmann, Claudio Mourao, Kai Kornemann und Jerome Löber wollen natürlich auch wieder ins Endspiel.

Turniererfahrung kann Vorteile bringen

Sie wissen aus dem Vorjahr wie gut sich ein Finaleinzug anfühlt und ihr Kapitän glaubt auch, dass die Turniererfahrung aus dem Vorjahr durchaus Vorteile bringen kann: „Zumindest Claudio und ich kennen das Prozedere jetzt und ich denke, dass wir nicht mehr so aufgeregt bei den Spielen sind“, erzählt Hartmann. Er selbst mag die Herausforderung, denn er freut sich auf das Duell mit den Gemündenern, speziell auf die Partie gegen Max Winter:

„Ich spiele lieber gegen Gegner, die besser sind als ich, dann bin ich meist auch besser.“ In diesem Spiel wird auch eine Siegesserie enden, denn beide haben bisher noch keine Partie verloren. Gemünden tritt gleich mit zwei noch unbesiegten Spielern an, denn auch Ullrich trägt weiter die weiße Weste.

Auch in der zweiten Halbfinalpartie haben die Mannschaften Spieler in ihren Reihen, die fast nicht mehr wissen, wie verlieren geht.

Die SG Adorf/Vasbeck hat gleich zwei davon im Aufgebot, allerdings haben Kapitän Julian Kesting und Gerold Scholz jeweils ein Spiel ausgesetzt und daher fünf Siege auf ihrem Konto. Bei den Rosenthalern glänzte in allen sechs Partien Steven Schellenberg. Beide Teams trafen schon im Gruppenspiel aufeinander und die SG siegte 2:1.

Mit Glücksmomenten sollte man immer rechnen

Die Spieler gaben vielleicht schon einen Vorgeschmack auf die kommende Partie ab, denn zwei der drei Spiele wurden durch Golden Goal entschieden. Man darf gespannt sein wie sich beide Kontrahenten nun in neun statt in drei Spielen aus der Affäre ziehen. Jeder Akteur bringt zwar viel Können mit an die Konsole, doch auch das Glück steht nicht außen vor. „Mit Glücksmomenten sollte man im E-Soccer immer rechnen“, meint Kesting.

Der Kapitän des Titelverteidigers gibt auch zu, dass der Cup-Gewinn etwas in seinem Team verändert habe. „Wir haben uns diesmal viel weniger auf den Gegner vorbereitet und ich fühle mich trotzdem diesmal sicherer.“

Dieses Gefühl tragen auch die Rosenthaler Spieler in sich, denn sie haben nichts mehr zu verlieren, weil sie ihr Ziel „das Viertelfinale diesmal überstehen“, bereits erreicht hätten, berichtet ihr Kapitän Paul Hoffmann.

Auch sein Team zehre von der hinzugewonnenen Erfahrung aus dem Vorjahr, denn es habe sich besser auf den 90er-Modus vorbereitet und auch die Aufregung sei nicht mehr so groß. „Wir erwarten auch diesmal ein knappes Spiel und ich hoffe, dass wir diesmal jubeln.“

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