1. Startseite
  2. Waldeckische Landeszeitung
  3. Lokalsport

Springreiten in Bad Wildungen: Dreimal Erd und dreimal Plock

Erstellt:

Kommentare

Luisa Haschlar auf Stute Wiebe.
Als einheimische Starterin im M*-Springen platziert: Luisa Haschlar auf Stute Wiebe. © bb

Das hat man nicht alle Tage: Zwei Reiter, die sechs der sieben ersten Plätze einer Springprüfung unter sich aufteilen. So geschehen am ersten Tag des Springturniers des RV Bad Wildungen.

Bad Wildungen - Der Badestädter Daniel Erd und der Borkener Frank Plock dominierten das M**-Springen, schwerste Prüfung des Freitags, beinahe total. Der einzige, der die Phalanx durchbrach, war Richard Friedrich vom RFV Sachsenhausen, auf seiner Stute Cyppy belegte er Rang drei.

Erd gewann, mit seinem Wallach Cape Town Pierre verwies er in 56,93 Sekunden Plock auf dessen Stute Aquarelle de Choizy mit neun Hundertstelsekunden Vorsprung auf Platz zwei. Hinter Friedrich, der in 62,06 Sekunden schon deutlichen Rückstand hatte, holte Erd mit Melody und Cool Cosy Girl auch die Ränge vier und fünf, Plock musste sich mit sechs und sieben zufrieden sein. Insgesamt neun Starter blieben fehlerfrei, darunter auch die Vöhlerin Anna Maria Klaus, die allerdings nicht platziert wurde.

Knapp 90 Minuten zuvor hatte eine Springprüfung der Klasse M mit einem Sternchen auf dem Programm gestanden. Sie gewann der Slovake Peter Kopecky (RFV Borken) mit der achtjährigen Stute Midnight‘s Lady, der wie 13 Mitbewerber fehlerfrei blieb. Mit 60,84 Sekunden legte der Sieger eine überragende Zeit hin, die zweitplatzierte Katharina Roth (RG Kreiensen-Ritterode) benötigte gleich satte acht Sekunden mehr im Parcours.

Auf Rang vier folgte mit Sophia Haschlar (RuFV Rosenthal) die erste heimische Starterin. Sie hatte ihren Wallach Carlo gesattelt und lag nur 1,5 Sekunden hinter Rang drei zurück. Auch ihre Schwester Luisa, sie startet für Bad Wildungen, blieb mit Stute Wiebe fehlerfrei, sie wurde als Siebte platziert.

Auch Markus Engelhard ein Sieger

Am Vormittag standen drei Springpferdeprüfungen auf dem Zeitplan. Die schwerste Prüfung, eine Springpferdeprüfung der Klasse M*, entschied der Diemelseer Markus Engelhard (RV Altenautal) mit Stute Aquarela of Vilberg und der Top-Note von 8,50 für sich. In der Springpferdeprüfung der Klasse L wurde das Paar als Viertes platziert.

Erfreulich für den gastgebenden Reiterverein, dass bereits am Freitag eine ansprechende Zuschauerzahl die Wettbewerbe verfolgte. An diesem Samstag stehen in verschiedenen Prüfungen die ersten Durchgänge zu den Verbandsmeisterschaften auf dem Plan. Am Sonntag kommt es dann zur Entscheidung mit den zweiten Wertungsprüfungen, außerdem wird die zweite Qualifikation zum Rittermühlencup geritten. Wir berichten in der Dienstagausgabe. (bb)

Auch interessant

Kommentare