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Tennis: TC Sachsenhausen geht gestärkt in die Gruppenliga

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Von: Gerhard Menkel

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Steffen Henckel, der neue Mannschaftsführer des TC Sachsenhausen.
„Um den Aufstieg mitspielen“: Steffen Henckel, der neue Mannschaftsführer des TC Sachsenhausen. © Matthias Lange

Eins ist mal klar: Eine Medenrunde wie 2021 will der TC Sachsenhausen kein zweites Mal spielen. Und auch das ist klar: Nichts deutet darauf hin, dass der kommende Tennissommer wieder ein verlorener wird.

Sachsenhausen - Die Herren-Mannschaft des TC 88 hat sich nach ihrem ganz und gar punktlosen Abstieg aus der Verbandsliga neu für die Gruppenliga aufgestellt – mit einem 16 Jahre alten Neuzugang auf der Position zwei und der Rückkehr ihrer Nummer eins spürt sie neuen Elan am Racket.

Der Neue heißt Sebastian Buschmann. Das Bad Wildunger Talent gewann zahlreiche Titel in der Jugend, schlug im vergangenen Jahr bereits in der Bezirksliga der Herren auf (für den TV Odershausen) und weist mit 12,2 die zweitbeste Leistungsklasse aller Sachsenhäuser Spieler vor. Steffen Henckel traut ihm die Gruppenliga zu.

Andre Dämmer zurück auf der Nummer eins

„Ein sehr guter Neuzugang“, sagt der neue Mannschaftsführer des TC 88. „Er hat mit uns zusammen trainiert und passt gut in die Truppe.“ Schwer vermisst hat das Team im vergangenen Jahr André Dämmer. Der 33-Jährige Spitzenmann (LK 9,2) verpasste wegen einer Knieverletzung die komplette Verbandsliga-Saison – ein gewichtiger Grund für das schwache Abschneiden der Waldecker. Jetzt will er wieder angreifen.

55 Teams aus dem Tenniskreis für Medenrunde gemeldet

Hat Corona Spuren im Mannschaftstennis hinterlassen? Zwei Medenrunden lang war das Virus mehr oder mit im Spiel. Die aktuellen Zahlen für Waldeck-Frankenberg geben einen Negativtrend her – die Pandemie dürfte zumindest eine Teilursache sein. Für die Ligenspiele sind 55 Teams gemeldet – zwar drei mehr als im Vorjahr, aber zehn weniger als im Vorcorona-Jahr 2019. Bei der Jugend sind im Drei-Jahres-Vergleich sechs Teams abhanden gekommen, in den Altersklassen vier. Stabilität herrscht bei den Aktiven; gegenüber dem Vorjahr verzeichnen sie sogar ein Plus auf 27 Mannschaften. Klassenhöchstes Team bleibt der TV Odershausen als einziger Damen-Verbandsligist aus dem Tenniskreis; das Pendant bei den Herren sind der TC Sachsenhausen sowie der TC Röddenau in der Gruppenliga. Dazu schlagen aus Waldeck vier Seniorenmannschaften in Verbands- oder Gruppenliga auf. Die Bezirksoberliga der Aktiven repräsentieren nach dem Rückzug der Mengeringhäuser Herren die Damen der MSG Korbach/Goddelsheim. (mn)

An Position drei im Team spielt Henckel (LK 13,3), auf der vier rangiert als weiterer Neuling Gero Göbel (14,2). Er ist laut seinem Teamchef hochmotiviert und führte im Vorjahr die U18-Junioren des TC Korbach in der Bezirksoberliga an. Nummer fünf im Kader ist Jeremias Tent (15,0), im Vorjahr Stammspieler und Mannschaftsführer; als erster Ersatz steht Steven Seidler (14,9) bereit.

Zum Auftakt gegen Aufsteiger TC Röddenau

Das Ziel der direkten Rückkehr in die Verbandsliga mag Steffen Henckel zwar nicht verkünden, er sagt aber: „Wir wollen auf jeden Fall um den Aufstieg mitspielen.“ Diesen Ehrgeiz spiegelt auch die Vorbereitung wider. Die Sachsenhäuser haben erstmals wieder auf das Knowhow eines Trainers gesetzt, unter Stefan Riex (Marsberg) trainierten sie im Winter regelmäßig in der Korbacher Tennishalle.

Er glaube schon, dass die Mannschaft davon profitieren werde, sagt Henckel. Große Unbekannte in der betrachtung der Sachsenhäuser Chancen und Möglichkeiten ist die Konkurrenz. Von den sieben gegnerischen Teams in der Staffel kennen sie nicht eins.

Unter den Aufsteigern ist auch ein Klub aus dem eigenen Tenniskreis: der TC Röddenau, der 2021 die Bezirksoberliga gewann, und am ersten Spieltag (8. Mai) in Sachsenhausen gastiert. Henckel begrüßt den Gegner: „Wir freuen uns darauf, dass wir ein Derby haben.“

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