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Tischtennis: Saison in Hessen abgebrochen

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Tischtennisplatte mit Ball for dem Netz, Themenfoto: Tischtennis, Stockfoto - Themenfoto: Tischtennis, Stockfoto
Keiner (mehr) am Tisch: Die Tischtennis-Saison in den hessischen, also auch den heimischen Ligen, ist vom Verband beendet worden. © Augst / Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de

Zunächst wurde eine Unterbrechung beschlossen, längere Zeit wussten die heimischen Tischtennisspieler nicht, was noch wird aus der laufenden Saison. Jetzt wissen sie es.

Der Hessische Tischtennis-Verband (HTTV) hat die Saison in seinen Ligen abgebrochen. Die Entscheidung gab er am Mittwoch in einer Mitteilung bekannt. Zudem bleibt die Pokalrunde unterbrochen, diese soll aber genau wie die Einzelmeisterschaften zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.

Die abgebrochene Saison wird im Mannschaftsspielbetrieb wie folgt gewertet: In den Gruppen, in denen eine Vorrunde abgeschlossen wurde, wird diese gewertet. Wenn weniger Spiele absolviert wurden, wird die Saison annulliert. Wenn in einer Gruppe alle Spiele der Vorrunde ausgetragen wurden und in der Rückrunde weniger als die Hälfte der Partien, dann wird die Tabelle mit Stand zum Ende der Vorrunde zur Abschlusstabelle. Für Mannschaften, die auf Relegationsplätzen stehen gilt: Sie erhalten das Startrecht für die höhere Spielklasse.

In der Mitteilung begründet der HTTV die Entscheidung mit der Pandemiesituation. Der HTTV bzw. die zuständige Stelle sei dazu verpflichtet, eine sportlich einwandfreie, keinen Verein benachteiligende Organisation des Spielbetriebs zu gewährleisten. „Dieser Punkt ist aktuell nicht gegeben“, so die Ausführungen.

Weiter heißt es: „.Durch hohe Infektionszahlen, dadurch entstehende Quarantäne etc. ist der Spielbetrieb angesichts unvollständiger Teams nicht fair auszutragen.“ Außerdem sei es nicht möglich, obwohl der Rahmenterminplan bis Ende Mai erweitert wurde, eine komplette Rückrunde zu spielen. Die Option, auf freiwilliger Basis anzutreten, hätten zuletzt nur vereinzelt Vereine genutzt. (red)

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