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Tischtennis: Topspiele für Wetterburg und Adorf

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Erst an der Platte gegen, dann am Tisch mit dem Spitzenreiter: Saadia Kniwel und die Frauen des TSV Wetterburg gehen relaxt ins Duell gegen Morschen-Heina.
Erst an der Platte gegen, dann am Tisch mit dem Spitzenreiter: Saadia Kniwel und die Frauen des TSV Wetterburg gehen relaxt ins Duell gegen Morschen-Heina. © Werner Spitzkopf

Die Tischtennismannschaften steuern auf ihre Weihnachtspause zu. Zum Hinrundenende sind alle vier höherklassigen Waldecker Teams noch einmal ordentlich gefordert.

Für die Frauen des TSV Vöhl steht ein wichtiges Verbandsligaspiel im Abstiegskampf an, für die Frauen des TSV Wetterburg in der Bezirksoberliga und die Männer des VfL Adorf das Kräftemessen mit dem Spitzenreiter. Derweil endet beim TTV Korbach (BOL Männer) schon vor dem Heimspiel gegen den TSV Marbach still und leise eine Karriere.

Verbandsliga Damen: Lüdersdorf – Vöhl (So., 14 Uhr). Dass das Vöhler Quartett als Vorletzter in die Weihnachtspause geht, steht schon vor dem ersten Ballwechsel fest. Mit wieviel Rückstand auf den Drittletzten – das haben Anne Maier und Co. am Sonntag selbst in der Hand. Denn die Gastgeberinnen aus dem Bebraer Stadtteil stehen mit 6:6 Punkten drei Punkte vor dem TSV. „Drei Punkte sind schon mal weg“, beschreibt Maier die Ausgangslage, denn Lüdersdorfs Spitzenspielerin Claudia Richter, die auch in der Männer-BOL spielt, hat einen QTTR-Wert, der um 350 höher liegt als der der besten Vöhlerin. „Wir müssen Gas geben und in der Rückrunde eine Aufholjagd starten“, so das Vöhler Motto.

Bezirksoberliga Herren: Korbach – Marbach (So., 10 Uhr). „Die Katastrophen nehmen kein Ende“, berichtet Andreas Boltner vom TTV, der neben dem schon zum Saisonstart aussetzenden Christian Landau aus gesundheitlichen Gründen nun auf einen weiteren Stammspieler verzichten müssen: Der zuletzt verletzte Peter Debus wird aus Rücksicht auf seine Gesundheit nicht mehr spielen.

„Wir werden auch dieses Mal nur mit einer Rumpftruppe antreten können und haben deshalb keine Chance“, so Boltner über das Heimspiel des Letzten gegen den Drittletzten. In der Ligapause werde man beim TTV und werden nach dem Spiel darüber nachdenken, ob und wie es mit der ersten Mannschaft weitergeht.

Bezirksoberliga Damen: Wetterburg – Morschen-Heina II (Sa., 15 Uhr). „Ein Tisch ist reserviert“, vermelden die TSV-Frauen, die unabhängig vom Ergebnis feiern wollen – mit dem befreundeten Team aus Morschen-Heina, gegen das sie vorige Saison gewonnen haben. Diesmal ist Saadia Kniwel aber skeptisch. „Die sind richtig stark.“ Aber: „Wir können befreit aufspielen, weil der Ligaerhalt schon vor Ende der Hinrunde geschafft ist.“

Bezirksliga Herren: Adorf – Stadtallendorf III (Sa., 17.30 Uhr). Der Spielplan hätte kaum besser sein können: Das Hinrundenfinale bestreiten die beiden einzig noch ungeschlagenen Mannschaften der Liga – wobei die Gastgeber am Stadtallendorfer Titel des Halbzeitmeisters nicht mehr rütteln können, da sie durch drei Remis (15:3 Punkte) nicht mehr in Schlagdistanz zum Tabellenführer (18:0) liegen. Die Adorfer haben gezeigt, dass sie keinen Gegner fürchten müssen, brauchen aber eine gute Tagesform und bangen noch um den Einsatz von Ralf Zauner, der sich beim jüngsten 8:8 gegen Bromskirchen verletzt hat. (schä)

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