1. Startseite
  2. Waldeckische Landeszeitung
  3. Lokalsport

Tischtennis: Wetterburg überrascht den Primus

Erstellt:

Kommentare

Die Wetterburgerin Michaela Marek-Oehl spielt eine Rückhand
Ein Sieg im Einzel, einer im Doppel: Die Wetterburgerin Michaela Marek-Oehl baute im letzten Hinrunden-Spiel ihre Bilanz weiter aus. © Werner Spitzkopf

Tischtennis-Verbandsligist TSV Vöhl hat die Hinrunde mit einer 2:6-Niederlage beim TTC Lüdersdorf beendet. Dem TSV Wetterburg ging es besser.

Korbach - Die Bezirksoberliga-Spielerinnen aus dem Arolser Ortsteil erkämpften sich einen Punkt beim Spitzenreiter TTG Morschen-Heina II. Sie setzen die Saison im neuen Jahr als Tabellendritter fort. Vöhl bleibt Vorletzter der Tabelle, da auch Schlusslicht TTV Gottstreu verlor.
Verbandsliga
Lüdersdorf – Vöhl 6:2. Wie zuletzt der SC Söhre bot auch Lüdersdorf in Claudia Richter gegen den TSV eigens eine ehemalige Regionalliga-Spielerin an Position eins auf. „Also wieder zwei Einzel und ein Doppel weg“, meinte Vöhls Topspielerin Anne Maier. Die Aussichten der Gäste auf einen Punktgewinn waren aber von vorn herein recht gering, da sie nur zu dritt antreten konnten. Das kostete sie kampflos ein Einzel und ein Doppel.

Maier wehrte sich im einzig ausgetragenen Doppel gemeinsam mit Marina Morozov nach Kräften, das TSV-Duo unterlag Richter/Mangold aber dennoch in drei Sätzen. Im Einzel ließ Richter dann Morozov keine Chance, während Maier parallel in fünf Sätzen gegen Lüdersdorfs Nummer zwei, Jana Fey, den ersten Vöhler Zähler einspielte.

Lara Saha-Lottenburger bracht die Gäste mit einem glatten Erfolg über Ursula Mangold auf 2:4 heran, aber das war"s. Nach den Dreisatz-Niederlagen von Maier gegen Richter und von Morozov gegen Fey war der sportliche Teil des Vöhlers Ausflugs nach Bebra beendet.

Bezirksoberliga
Wetterburg – Morschen-Heina 5:5. „Ein gerechter Ausgang“, meinte Wetterburgs Kapitänin Saadia Kniwel zum Teilerfolg gegen den Primus. „Wir hätten aber echt nicht damit gerechnet.“ Die Baisis legten die Gastgeberinnen im Doppel. Sowohl Saadia Kniwel und Petra Ullrich als auch Michaela Marek-Oehl und ihre Tochter Hannah gewannen jeweils nach fünf Sätzen – eine 2:0-Führung hatte der TSV länger nicht vorgelegt.

Keine Mittel fanden die Gastgeberinnen im Einzel gegen die Nummer eins der TTG, Tina Berger. Sie gestattete weder Marek.Oehl noch Kniwel einen Satzgewinn. „Sehr starke und konzentrierte Leistung, sie könnte ein paar Klassen höher spielen“, fand Wetterburgs Spielführerin.

Hannah Marek kämpft über fünf Sätze um den Sieg

Kniwel gelang als einziger Spielerin ihres Teams ein Einzelerfolg in der ersten Hälfte (gegen Julia Fiege). Nach dem sie dann Berger unterlegen war, führte der Gast plötzlich mit 4:3. Marek-Oehl in vier Sätzen gegen Fiege und Petra Ulrich, die Stefanie Ehle glatt bezwang, drehten die Begegnung wieder. Hannah Marek kämpfte lange um den Gesamtsieg, nach fünf Sätzen musste sie schließlich ihrer Gegnerin Kirsten Schäfer gratulieren.

„Wir sind sehr zufrieden und konnten den Abend nach einem spannenden Spiel mit einem gemeinsamen Essen mit unserem befreundeten Team ausklingen lassen“, berichtete Saadia Kniwel, die den Gästen bescheinigte, zu Recht oben zu stehen. Das eigene Abschneiden kommentierte sie so: „Wer hätte gedacht, dass wir auf dem dritten Platz in die Pause gehen.“ (red)

Auch interessant

Kommentare