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TSV Korbach will in Wehlheiden letzte Chance für Teilnahme an Aufstiegsrunde nutzen

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Handballer
Fehlt dem TV Külte am Samstag: Kreisläufer Bernhard Schwiddessen. © Spitzkopf

Auf- oder Abstiegsrunde? Wo die Saison für sie weitergeht, entscheidet sich für die Handballer des TSV Korbach womöglich am Sonntag.

Korbach - Nur wenn der heimische Bezirksoberligist beim Tabellenzweiten der Gruppe 1 in Wehlheiden punktet, sind die Playoffs rechnerisch noch drin. Der TV Külte muss dagegen sicher in die Abstiegsrunde, im Heimspiel gegen die HSG Ahnatal/Calden geht es trotzdem um was.

Külte – Ahnatal/Calden. Das Duell des Vorletzten und des Letzten, beide Mannschaften planen bereits für die Playdowns. Da sie die Punkte gegen die Mannschaften mitnehmen, die mit ihnen in die Abstiegsrunde müssen, gibt es am Samstagabend nichts zu verschenken.

Das Hinspiel (27:27) endete mit einem Teilerfolg für die Külter. Bei einem Heimsieg im zweiten Duell wüssten sie die HSG im Abstiegskampf schon mal hinter sich. Die Devise formuliert Co-Trainer Carsten neumann so: „Gegen Ahnatal/Calden wollen wir auf uns schauen. Wir wollen unser System, das für uns passt, beibehalten.“ In der Umsetzung heißt das: Einfache Tore erzielen, die erste wie die zweite Welle nutzen. „In der Abwehr geht es darum gut zu stehen, konsequent zu sein und möglichst wenig zuzulassen“, sagt Neumann. Die Eindrücke aus dem Training seien durchweg positiv, die Mannschaft habe konzentriert gearbeitet.

Allerdings gibt es Personalprobleme. Mit Maurice Voye (privat verhindert) und den verletzten Sven Kirchner fehlen zwei Torhüter. Außerdem ist Bernhard Schwiddessen beruflich im Ausland unterwegs. „Das wird sich natürlich bemerkbar machen“, sagt Neumann. Ansonsten hat Chefcoach Sigurd Wachenfeld die Spieler an Bord.

Wehlheiden – Korbach. Punkten und dann warten – so heißt das Motto für die Korbacher zum Abschluss der Gruppenphase. Die Rechnung ist einfach: Holt der TSV ein Remis, dann darf die HSG Bad Wildungen in ihren drei noch ausstehenden Spielen nicht mehr punkten; gewinnt der TSV, darf die HSG maximal noch einen Zähler machen. Ansonsten wäre sie in den Playoffs.

Trainer Robert Müller weiß, wie schwer die Aufgabe wird. „Wehlheiden hat uns im Hinspiel unsere Grenzen klar aufgezeigt“, erinnert er an das 23:32 im November. Die TG hatte sich auf die Korbacher Schwächen gut eingestellt und vor allem über das Einläuferspiel Lücken in die Deckung gerissen. „Aber wir haben uns weiterentwickelt“, sagt Müller. „Wir wollen nach dem letzten Strohhalm greifen und das geht nur, wenn wir mindestens einen Punkt holen.“

Personell sieht es gut aus, Korbach hat keine Ausfälle zu verzeichnen. Und: In der Wehlheider Sporthalle an der Damaschkestraße sind wieder Zuschauer erlaubt, auch Korbacher Anhänger – auf die Unterstützung der Fans zählt Müller beim Finale der Hinrunde.  go/tsp

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