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TuSpo Mengeringhausen weiß mit Überlegenheit nichts anzufangen und verliert 0:1 in Gudensberg

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Marlon Paul musste erstmals beim TuSpo in der Innenverteidigung ran.
Marlon Paul musste erstmals beim TuSpo in der Innenverteidigung ran. © bb

Der TuSpo Mengeringhausen hat die Gruppenligapartie bei der FSG Gudensberg 0:1 verloren. Der Verbandsligaabsteiger setzt damit seine Siegesserie fort und holte den vierten Dreier in Folge.

Mengeringhausen – „Wir wollten den Abstand nach unten vergrößern oder zumindest halten, das ist uns leider nicht gelungen“, sagte TuSpo Geschäftsführer Thomas Mertens.

In der für beide Mannschaften wichtigen Partie musste Mengeringhausens Trainer Patrick Gries in der Abwehr den gesperrten Yannic Weiss ersetzen, für ihn rückte Pascal Löhndorf in die Viererkette. Außerdem erschien Luca Lüther im Vergleich zur Vorwoche für Max Jakobschak in der Startelf.

Löhndorfs Rettungsversuch vergebens

In einer gutklassigen und intensiven Partie war die gastgebende FSG in der Anfangsphase überlegen. Folgerichtig der Führungstreffer in der 12. Spielminute. Nach Pass von Diehl auf Melnarowicz, rettete Marcel Löhndorf zunächst auf der Linie, doch der FSG Stürmer setze nach und verwandelte zum 1:0.

In der 24. Minute musste Gries seine Formation ändern. Der mit einer Zerrung angeschlagen ins Spiel gegangene Kapitän Nico Müller winkte ab. Max Jakobschak kam ins Spiel,

Marlon Paul rückte erstmals in die Innenverteidigung. „Marlon hat seine Sache auf ungewohnter Position gut gemacht. Er und Daniel Sinemus haben vieles von unserem Tor wegverteidigt“, war Mertens mit den jungen Spielern zufrieden.

In der 26. Minute tauchte Melnarowicz dann doch einmal frei vor dem TuSpo-Tor auf, Keeper Moritz Föll war in dieser Szene genauso auf dem Posten wie zehn Minuten später bei einem Melnarowicz- Fernschuss aus 20 Metern, den er sehenswert über den Torwinkel lenkte.

Die Gäste bemühten sich zwar, aber bis auf einen Fernschuss von Max Jakobschak, den Torwart Maurice Sauer zur Ecke parierte, kam dabei nicht heraus, so dass Gudensbergs Führung zur Halbzeit nicht unverdient war. „Je näher wir in Richtung gegnerisches Tor kamen, desto harmloser wurden wir“, analysierte Mertens.

Die Grün-Weißen kamen dann etwas besser aus der Kabine, Giulian Braun versuchte sich in der 54. Minute mit einem Freistoß aus 20 Metern, den er jedoch zu hoch ansetzte. Trotzdem war der TuSpo in Halbzeit zwei deutlich präsenter in den Zweikämpfen und erspielte sich eine optische Überlegenheit, womit sie, wie auch schon in den vergangenen Spielen, nichts anzufangen wussten. Die FSG agierte cleverer. (Martin Rinne)

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