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TV Külte trotz Personalsorgen auf Wiedergutmachung aus: Trainer möchte Reaktion sehen

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Verlust für die Mannschaft: Johannes Wachs (Mitte) gilt als eine Säule des Külter Teams, Er fällt gegen Wehlheiden wegen einer Verletzung aus.
Verlust für die Mannschaft: Johannes Wachs (Mitte) gilt als eine Säule des Külter Teams, Er fällt gegen Wehlheiden wegen einer Verletzung aus. © Spitzkopf

Nur die Handballer des TV Külte vertreten an diesem Wochenende die heimischen Farben in der Bezirksoberliga. Sie empfangen am Samstag (19.15 Uhr) den Tabellennachbarn TG Wehlheiden.

Külte – Das Derby zwischen der SG Wildungen/Friedrichstein/Bergheim und dem TSV Korbach, das auch für den kommenden Spieltag angesetzt war, wurde auf den 17. Dezember verlegt.

Külte – Wehlheiden. Akuter Personalmangel in Külte. Trainer Carsten Neumann hat eine unbefriedigende Trainingswoche hinter sich. Es standen ihm nur sieben Spieler gegenüber, zwei davon waren Torhüter. „Momentan ist es nicht leicht“, erklärte Kültes Coach.

Vor allem auch, weil Johannes Wachs ausfällt – eine Säule des Külter Spiels. Er hat sich im letzten Spiel bei der 20:38-Niederlage beim SVH Kassel am Knöchel verletzt.

Neumann weiß derzeit ohnehin nicht, wen er auf die Kaderliste für die Partie in Wehlheiden setzen kann und wen nicht: Verletzungen, Berufliches, Privates. Aber egal, wer nun auflaufen wird, der Külter Coach möchte im kommenden Spiel „eine Reaktion der Mannschaft auf die hohe Niederlage in Kassel sehen“. Dafür sollte der kommende Gegner gut geeignet sein. Denn mit der TG aus Wehlheiden tritt eine Mannschaft in der Nordwaldeckhalle an, deren spielerische Qualität auf Augenhöhe der Külter liegen dürfte.

Diese Gegner sollten die Külter Handballer in eigener Halle besiegen, wenn sie eine Saison ohne Abstiegsangst spielen wollen.

Der Trainer gibt einen möglichen Weg vor: „Wir wollen alles geben, das sind wir uns und den Fans einfach schuldig.“ (gos)

Bezirksoberliga Frauen

Wildunger Trainerin: Es müssen endlich Punkte her

Der bisherige Saisonverlauf der zwei heimischen Vereine in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen verläuft gegensätzlich. Während die HSG Twistetal II in ihrer Aufsteigerrolle positiv überrascht, sucht die noch punktlose HSG Bad Wildungen II nach der Form.

Kaufungen – Twistetal II (Sa, 16.30 Uhr). Die beiden kennen sich. Twistetal hat gute Erinnerungen an diesen Gegner, denn sie haben den Mitaufsteiger Kaufungen in der vergangenen Saison zweimal besiegt. Doch Vorsicht, warnt Trainer Dennis Winkler, „Kaufungen hat sich mit zwei erfahrenen Spielerinnen verstärkt.“

Doch er habe Kaufungen im bisher einzigen Saisonspiel bei der 23:39-Niederlage gegen Hofgeismar gesehen. Eine Erkenntnis: „Tempospiel liegt ihnen nicht.“ Schneller Handball liegt hingegen den Twistetalerinnen und deshalb bleibt Winkler optimistisch für diese Partie, auch wenn ihm mit Franziska Schöffl, Luisa Hildebrand und Larissa Runte drei wichtige Spielerinnen fehlen werden. „Wir füllen diese Lücken mit A-Jugendlichen auf.“ Wenn wir das so spielen wie gegen Wesertal, dann bin ich guter Dinge, wenn nicht, könnte es auch eine enge Nummer werden.“

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II – Fuldatal/Wolfsanger (So, 18 Uhr). „Abwehr ist nicht Können, sondern Wollen.“ Trainerin Sandra Wrzosek bringt auf den Punkt, was ihren Spielerinnen der HSG Wildungen II in den letzten drei Spielen gefehlt hat: Willenskraft in der Abwehr und Durchsetzungsvermögen im Angriff. „Wir wollen daher gegen Fuldatal nur auf uns gucken, an uns arbeiten und endlich den Schalter umlegen.“

Schon mehrfach sei das mögliche Potenzial bei den Spielerinnen aufgeblitzt, phasenweise sogar bei der deutlichen Niederlage vom letzten Wochenende gegen Baunatal. Der Glaube an das Können des Teams sei zu hundert Prozent da, betont Wrzosek, dennoch setzt sie ein „Aber“ hinter diesen Satz: „Aber nun müssen auch die Punkte her. gos/rsm

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