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TV Odershausen fehlt ein Satz zum Titel: Nach 4:2 gegen Fulda mit Eiterfeld punktgleich

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Meisterinnen der Herzen: Die Mannschaft des TV Odershausen spielte eine starke Tennis-Saison (v.l.) Theresa und Lena Engels, Katharina Jacobs, Elena Göhle.
Meisterinnen der Herzen: Die Mannschaft des TV Odershausen spielte eine starke Tennis-Saison (v.l.) Theresa und Lena Engels, Katharina Jacobs, Elena Göhle. © pr

Eigentlich dürfen sich die Tennisspielerinnen des TV Odershausen mit gutem Gewissen auch Meister der Verbandsliga nennen, denn die Mannschaft steht hinter RW Eiterfeld punktgleich auf Platz zwei.

Odershausen – Es fehlte nur ein Satz zum Titel. Sie sicherten diesen Rang am letzten Spieltag durch ein 4:2 beim Verfolger GW Fulda.

Die Nummer eins des TVO, Katharina Jacobs, hatte dabei leichtes Spiel gegen Luca Eline Dietz. Mit einem guten ersten Aufschlag, einer druckvollen Vorhand und einem erfolgreichen Serve-und Volley-Spiel verpasste Jacobs ihrer Gegnerin „die Brille“ zum 6:0 6:0.

Auch Theresa Engels zeigte gegen Stephanie Köcher gutes Tennis. Sie ließ ihre Gegnerin durch platzierte Bälle viel laufen und machte mit ihrer Rückhand oder guten Volleys viele Punkte. Am Ende stand es 6:0 6:3.

Punkteteilung bei den Doppeln

Lena Engels machte es gegen Cindy Dorrington zunächst spannend. Erst im Tiebreak (7:4) entschied sie den ersten Satz mit 7:6 für sich. Damit war aber die Gegenwehr von Dorrington gebrochen und der zweite Satz ging mit 5:2 an die Odershäuserin. Auch Elena Göhle zeigte gegen Isabel Rink eine gute Leistung auch wenn es das klare Ergebnis von 1:6 und 2:6 nicht vermuten lässt. Sie kämpfte um jeden Ball, machte es ihrer Gegnerin schwer, zu punkten. Viele Spiele gingen über Einstand.

Das Doppel K. Jacobs/T.Engels ließ gegen Köcher/Dorrington. beim 6:0 6:0 keinen Gegenpunkt zu. Das Duo L. Engels/Göhle gewann Satz eins mit 7:6, verlor den zweiten 3:6 und gab auch den Match-Tiebreak mit 3:10 ab.

Danach war die erste Vize-Meisterschaft in der Verbandsliga für das TVO-Team perfekt, an der auch die Spielerinnen Elke Vaupel, Kathrin Paul und Petra Jacobs beteiligt waren. (red)

Gruppenliga Männer

TC Sachsenhausen geht beim 2:4 in Steinheim die Luft aus

Die Doppel sind beim TC Sachsenhausen immer gut für zumindest einen Punkt. Sie gingen gegen die TS Steinheim im letzten Gruppenliga-Saisonspiel aber leer aus und prompt stand das Quartett um Mannschaftsführer Steffen Henckel beim 2:4 als Verlierer da.

Es war auch Pech im Spiel: Bei drei Punkten, die Sachsenhausen abgeben musste, sorgte der Match-Tiebreak für die Entscheidung. Doch so einfach will es sich Henckel nicht machen. „Pech war auch dabei, aber wenn man zweimal den ersten Satz mit 6:0 gewinnt, darf man auch nicht mehr in den Match-Tiebreak hineinkommen.“

Hilfe für TC Röddenau gelingt nicht

Für die Sachsenhäuser ging es in diesem Spiel um nichts mehr, Rang drei war sicher, doch Steinheim spielte noch um den Klassenerhalt. „Die waren motivierter als wir“, gibt Henckel zu, obwohl er und seine Teamkollegen sich viel vorgenommen hatten. „Wir wollten vor allem für den TC Röddenau spielen, damit er nicht absteigt.“ Zum Glück habe Röddenau den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft.

Die Sachsenhäuser Nummer eins, André Dämmer gewann Satz eins gegen Nils Dürschmied mit 6:0. Was sollte da noch passieren? Doch den zweiten Durchgang verlor er 3:6 und den Match-Tiebreak (3:10) ebenfalls. Danach sorgte Sebastian Buschmann für den Ausgleich. Er ist mit 17 Jahren in seiner ersten Gruppenliga-Saison bereits ein Leistungsträger der Mannschaft. Der Youngster schlug Daniel Trümper 6:1, 6:1.

Niederlage für beide Doppel

Das gilt auch für Gero Göbel, obwohl er gegen Max Neeb 4:6, 3:6 verlor. „Beide haben die Mannschaft stärker gemacht“, meint Henckel. Er selbst besiegte Frank Bohländer 6:1, 6:1. Und im Doppel mit Buschmann ließen sie Trümper/Neeb im ersten Satz beim 6:0 keine Chance, gingen aber als Verlierer vom Platz (3:6, 6:10). Auch Dämmer/Göbel begannen stark und siegten 6:3, um dann noch das Match mit 6:7 und 6:10 zu verlieren. Kopfschütteln in der Sachsenhäuser Ecke. Dennoch zieht Henckel ein positives Saisonfazit : „Ich denke, wir können nächstes Jahr noch stärker spielen.“ rsm

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