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Twistetaler Lust auf Ärgern: HSG-Männer reisen zum Rangzweiten nach Guxhagen

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Handballer
Handball kämpfen: Der Twistetaler Andre Krouhs (links) hat Probleme beim Torwurf, weil Rene-Daniel Andrei (Mitte) und Tom Küllmer (beide Körle/Guxhaben) etwas dagegen haben. Die zwei Teams treffen am Sonntag wieder aufeinander. © Spitzkopf

Können die Handballer der HSG Twistetal den Tabellenzweiten der Landesliga-Aufstiegsrunde ärgern? Sie stehen dem MSG Körle/Guxhagen am Sonntag ab 15 Uhr auswärts gegenüber.

Twistetal – Vor vier Wochen konnten die Twistetaler der MSG noch nichts anhaben, denn sie unterlagen zu Beginn der Aufstiegsrunde in eigener Halle ohne sechs Stammkräfte 19:28.

Beim Rückspiel fehlen HSG-Coach Steffen Fingerhut vermutlich vier Akteure der Stammformation. Nils Pohlmann und Jannik Bitter stehen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Glenn Fait wird in dieser Saison wegen seiner Schulterverletzung ohnehin nicht mehr auflaufen. Bei Lars Fingerhut fällt die Entscheidung über einen Einsatz erst am Wochenende.

Dass die HSG auch mit einem kleineren Kader zu guten Leistungen fähig ist, bewies sie vor zwei Wochen beim 39:28 (15:9) im Heimspiel gegen den Eschweger TSV.

MSG Körle/Guxhagen hat mehr Druck

„Wir gucken erst einmal, was geht“, sagt Trainer Fingerhut vorausschauend. „Mit welchen Deckungsvarianten wir operieren werden, mache ich vom Spielverlauf abhängig und davon, welche Aufgaben uns Körle/Guxhagen stellt.“ Er ist sich aber sicher, dass der kommende Gegner „brennen wird“, weil er wieder in „seiner“ Kreissporthalle in Guxhagen spielen könne.

Das Team von MSG-Trainer Christian Schade, mit Aufstiegsambitionen in diese Runde gestartet, musste jedoch am vergangenen Sonntag beim Tabellenführer HSG Baunatal eine empfindliche 23:29-Niederlage hinnehmen. Dadurch ist der Druck des Gewinnenmüssens noch höher geworden, da die MSG nun schon drei Punkte Rückstand auf Baunatal aufweist und neben einem Sieg im Rückspiel auch noch auf die Unterstützung der Konkurrenz angewiesen ist.

„Körle ist klarer Favorit. Sie müssen das Spiel gegen uns unbedingt gewinnen. Mit dieser Rolle können wir aber gut leben. Wir wollen uns auch im Angriff verschiedene Varianten offen halten“, sagt Fingerhut. Er fordert von seiner Mannschaft eine couragierte Leistung mit einer starken Abwehr und guten Torhütern, wie in der ersten Hälfte gegen Eschwege, selbst wenn die MSG auf einem höheren spielerischen Niveau agiert. (fs)

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