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Twistetaler stehen ihren Mann: Wanfried mit viel Einsatz 34:32 besiegt

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Abgehoben: Twistetals Torben Bender hat zum Höhenflug angesetzt, den David Malcherek (Wanfried) und Torwart Stephan Harseim nicht mehr erden können.
Abgehoben: Twistetals Torben Bender hat zum Höhenflug angesetzt, den David Malcherek (Wanfried) und Torwart Stephan Harseim nicht mehr erden können. © Werner Spitzkopf

Noch hat kein Gegner der Twistetaler Handballer in dieser Landesligasaison einen Punkt aus Mühlhausen mitnehmen können: auch nicht der VfL Wanfried. Das HSG-Team gewann 34:32 (16:13).

Mühlhausen – Ein Mosaikstück dieses Erfolges war die enorme Einsatzbereitschaft jedes Einzelnen. Jeder habe für die zwei Punkte gegen Wanfried bis zuletzt gekämpft, sagte Trainer Steffen Fingerhut.

Es war das erwartete harte körperliche Duell. Die Mannschaft habe diesmal gegen Wanfried von Beginn an an sich geglaubt und sei fokussiert geblieben, sagte der Twistetaler Coach. „Wir haben nicht locker gelassen und in guten wie in schlechten Phasen unseren Mann gestanden.“

Ein Vorbild in Sachen Einsatzbereitschaft war Andre Krouhs. Der Linkshänder war mit acht Toren nicht nur bester HSG-Schütze, nein, er ging nicht nur im Angriff dorthin, wo es wehtat, sondern er löste auch seine Abwehraufgabe gegen körperlich überlegene Spieler gut. Als ein nur schwer zu überwindendes Bollwerk in der Abwehr erwies sich auch Lennard Schmidt.

Spannung 60 Minuten lang hoch gehalten

Das Spiel war auch geprägt von einer enormen Spannung, denn keine Mannschaft konnte sich in den 60 Minuten mit vier oder mehr Toren absetzen, erst mit dem Halbzeitpfiff erzielte Torben Bender erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung zur 16:13-Führung. Aber nur sieben Minuten nach dem Wechsel glich Wanfrieds bester Werfer David Malcherek den Spielstand auf 17:17 aus.

Das veranlasste Trainer Fingerhut zu einer frühen Auszeit. Sein Team stellte aber schon drei Minuten später den Drei-Tore-Vorsprung wieder her.

Und auch wenn die Partie noch lange nicht entschieden war, schaffte es die HSG doch, den Gegner immer zumindest mit einem Tor auf Abstand zu halten. Wer auch immer dachte, dass der Treffer von Florian Heß (50.) zum 28:24 und der von Andre Krouhs zum 29:24 eine Vorentscheidung sei, den strafte der Gegner aus dem Werratal Lügen. Sie kämpften sich immer wieder näher heran.

Doch mit den Fans im Rücken ließen sich die Twistetaler Spieler diesmal ihre gute Leistung nicht verderben. Nach der Schlusssirene sah man, wie die Anspannung von Fans und Spielern abfiel. (his)

Tore für Twistetal: Krouhs 9, Bitter 8/4, Happe 5/1, Bender 5, Heß 3, Pohlmann 2, Fait 1, Sturm 1.

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