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Twistetalerin Hanna Brida trifft zum 28:28 gegen Wollrode

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Das Tor im Blick: Die Twistetalerin Alice Wilke (links) wird von Lena Ludwig (Wollrode) attackiert.
Das Tor im Blick: Die Twistetalerin Alice Wilke (links) wird von Lena Ludwig (Wollrode) attackiert. © Werner Spitzkopf

Die HSG Twistetal wird in der Landesligaaufstiegrunde Dritter.

Mühlhausen – Mit einem Tor in der Schlusssekunde glückte Hanna Brida der 28:28 (14:18)-Endstand im Landesligaspiel der HSG Twistetal gegen den TSV Wollrode. Nach einem Foul gab es in der Aufstiegsrundenpartie noch einen Freiwurf. Die Mauer der Gäste stand gut, deren Torhüterin aber schlecht, sodass die Halbrechte Brida in die linke obere Ecke traf und die HSG-Fans in der Mehrzweckhalle Mühlhausen jubeln ließ.

„Das war ein gebührender Abschied“, sagte Aushilfstrainer Dennis Winkler, der Ufuk Kahyar (privat verhindert) vertrat, wobei Twistetal durch Bridas Bravourstück einen versöhnlichen Saisonabschluss feierte.

Laura Zähler beendet Laufbahn

Bei dem absolvierte Kreisläuferin Laura Zähler, die ihre Handballkarriere beendet, ihr letztes Spiel „Nach einer langen Verletzungspause so eine klasse Partie hinzulegen ist nicht leicht“, lobte Winkler die Abwehrspezialistin.

„Wir haben uns das gesamte Spiel über sehr schwer getan“, resümierte Winkler, um dann anzufügen: „Aber dann, nach dem Ausgleich im letzten Moment, gab es kein Halten mehr.“ Wollrode ging direkt mit 2:0 (4.) in Führung und verteidigte diese auch bis zum 18:14 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel lag lagen die Gäste zwischenzeitlich sogar mit sechs Toren vorn (26:20, 46.). „Wir waren zu hektisch, hatte zu viele unnötige und technische Fehler in unserem Spiel“, erklärte Winkler.

Rechtsaußen Jana Schröder leitete dann mit ihrem Tor zum 21:26 (47.) die Twistetaler Aufholjagd ein, die Schlussviertelstunde gehörte der HSG. „Hier hat man uns einfach angemerkt, dass wir auf keinen Fall verlieren wollten. Die Schlussphase war geprägt von Kampf“, so Winkler, dessen Team durch Brida 85 Sekunden vor Schluss beim 27:28 wieder dran war, bevor diese die HSG-Fans noch einmal jubeln ließ. (gos)

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