1. Startseite
  2. Waldeckische Landeszeitung
  3. Lokalsport

17:28 – Twistetals Frauen brechen in der zweiten Halbzeit ein

Erstellt:

Von: Dirk Schäfer

Kommentare

Unsanft aufgehalten wird in dieser Szene Twistetals Judith Happe von zwei Gegenspielerinnen der HSG Großenlüder.
Unsanft aufgehalten wird in dieser Szene Twistetals Judith Happe von zwei Gegenspielerinnen der HSG Großenlüder. © W. Spitzkopf

Dass der Auftakt in die Landesliga-Aufstiegsrunde schwer werden würde, wussten die Handballfrauen der HSG Twistetal. Dass es am Ende deutlich werden würde, war zur Pause noch nicht erkennbar.

Twistelal – Großenlüder/Hainzell 17:28 (10:11). Im Heimspiel gegen die HSG aus Großenlüder/Hainzell steckten Ufuk Kahyars Twistetaler Damen eine herbe Niederlage ein. „Heute haben wir einen ordentlichen Denkzettel kassiert“, resümiert der Coach das Spiel.

Die ersten 30 Minuten waren noch ausgeglichen, „in der zweiten Hälfte hatten wir defensiv einfach keinen Zugriff mehr.“ Das hat Twistetal letzten Endes auch das Genick gebrochen. Die 3:2:1 Abwehr funktionierte in Hälfte eins noch herausragend, ab der 35. Minute aber „haben wir alles vermissen lassen, was uns vorher ausgezeichnet hat.“ Kahyars Damen haben nicht mehr im Verbund verschoben, in den 1 gegen 1 Situationen zu viel zugelassen und nicht kompakt genug gestanden. „Wir waren körperlich einfach unterlegen“, erklärt der Coach die Misere.

In der ersten Halbzeit hat Tiwstetal gut mitgehalten. Zwar wurde der Anfang verschlafen und nach vier Minuten stand es 0:2. Twistetal ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und blieb bis zum Pausenpfiff dran. Hanna Happe trug sich als erste in die Torschützenliste ein. Hanna Brida, Svenja Isenberg und Sofie Grabarz und Jana Schröder folgten und sorgten dafür, dass sich die Gäste aus Großenlüder/Heinzell nicht absetzten, allerdings nur vorerst. Dann kam aber der Pausenpfiff und Twistetal verschlief erneut die ersten zwei Minuten nach Anpfiff und fiel anschließend in sich zusammen: Zwischen der 37. Und 47. Minute trafen die Gäste sechs Mal, Twistetal hingegen gar nicht.

Sinnbildlich die Statistiken: Twistetal hat fünf Siebenmeter verworfen und war acht mal frei durch – ohne Tor. „Hier müssen wir uns in den nächsten Spielen einfach verbessern.“ Kahyar möchte die Abwehr kompakter machen, die Seitwärtsbewegung defensiv verbessern und bei den einfachen Toren effizienter werden. „Vor allem die Geduld hat im Angriff gefehlt, hier waren wir oft zu überhastet.“

In der Schlussphase war nichts mehr zu holen, Großenlüder/Hainzell hat nicht zugelassen, dass Twistetal es noch einmal spannend macht, was auch nicht schwer war, immerhin gingen die Gäste mit acht Toren Vorsprung in die letzten zehn Minuten. „Die Niederlage haben wir verdient, das müssen wir nicht schönreden. Großenlüder hat das auch clever gelöst, besonders offensiv. Uns bleibt jetzt nichts anderes übrig als aus unseren Fehlern zu lernen und den Blick auf die nächste Partie zu richten.“ (luk)

Auch interessant

Kommentare