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Twistetals Handballer melden sich mit 34:22-Erfolg zurück

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Handballer im Sprungwurf mit entschlossener Miene; links und trechts zwei Gegenspieler
Die pure Entschlossenheit: Nils Pohlmann (Twistetal) ist frei durch, die Bettenhäuser Daniel Botte (links) und Igor Schuldes schauen hinterher. © Werner Spitzkopf

Fast auf den letzten Drücker hat die HSG Twistetal gezeigt, was sie kann. Mit 34:22 (18:12) nahm der Handball-Landesligist am Samstagabend den VfB Viktoria Bettenhausen regelrecht auseinander.

Mühlhausen – Da die SHG Hofgeismar/Grebenstein mit 23:20 (9:9) gegen die TSG Dittershausen ebenfalls ihren ersten Heimsieg der Saison landete, haben beide Teams mit nun jeweils vier Pluspunkten wieder Chancen, sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren. Der Rückstand auf Dittershausen und Bettenhausen, derzeit auf Rang drei und vier der Tabelle der Gruppe 1, ist auf zwei Zähler geschrumpft.

Die Erleichterung nach dem Abpfiff war groß bei den Gewinnern. „Die Mannschaft hat heute an einem Strang gezogen und endlich gezeigt, was sie zu leisten im Stande ist“, sagte zufrieden Trainer Steffen Fingerhut, der entgegen seiner Ankündigung doch nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen musste.

Eine erste Halbzeit in Wellen

Die Gastgeber starteten verheißungsvoll mit einem 5:1-Lauf innerhalb von acht Minuten in diese wichtige Partie, die in Wellen verlief. Zehn Minuten später hatte Christian Damm, mit sieben Toren bester VfB-Werfer, den 8:8-Ausgleich für sein Team hergestellt.

Dann war wieder Twistetal dran. Der Treffer von Luca Meier, der auf der vorgezogenen Position bei der 5:1-Deckung einen sehr guten Job machte, bedeutete den 13:8-Zwischenstand. Bis zur Pause baute die HSG den Vorsprung weiter aus.

Die Gäste konnten bis zum 22:16 (43.) den Rückstand halten, kassierten dann aber binnen sechs Minuten fünf weitere Tore nacheinander. Das 27:16 durch Johannes Happes (49.) kam einer Vorentscheidung gleich. Die HSG ließ Bettenhausen nicht mehr näher herankommen und behielt auch in der ausgeglichenen Schlussphase mit 7:6 die Oberhand.

Nur 14 Fehlwürfe: Auch der Abschluss passt

„Unsere 5:1-Abwehr hat gut funktioniert. Wir konnten immer wieder die Rückraumakteure des VfB in Zweikämpfen isolieren und durch die insgesamt gute Arbeit im Verbund deren Entfaltungsmöglichkeiten einschränken“, lobte Trainer Fingerhut die Defensivleistung seines Teams. Am Sieg habe Torhüter Patrick Fingerhut mit seinen 15 Paraden ebenfalls einen großen Anteil.

„Wir haben alles investiert, konnten ständig wechseln und hatten bei nur 14 Fehlwürfen auch die nötige gute Abschlussquote, um ein solches Spiel gewinnen zu können“, stellte Fingerhut fest und gab seiner Mannschaft einen Ausblick mit auf den Weg: „Diese Leistung gilt es nächste Woche in Hofgeismar zu wiederholen.“ (Frank Schmidt)

Tore für die HSG: Happe 8, Bender 6, Bitter 5, Krouhs 3, Pohlmann 3, Gleumes 3, Sturm 2, Fait 2, Meier 1, Lars Fingerhut 1,

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