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Twistetals Handballfrauen holen sich Landesliga-Spitze zurück

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Kim Sophie Hering erzielt einen ihrer 13 Treffer. Die Zwehrenerin Natalie Lohrbach (Nummer 3) kann ebenso wie Torhüterin Lena Pitzing dem Ball nur hinterherschauen.
Auch der passt: Kim Sophie Hering erzielt einen ihrer 13 Treffer. Die Zwehrenerin Natalie Lohrbach (Nummer 3) kann ebenso wie Torhüterin Lena Pitzing dem ball nur hinterherschauen. © Matthias Lange

Zumindest bis zum kommenden Wochenende besetzen die Handballfrauen der HSG Twistetal die Tabellenspitze der Landesliga Nord. Die Rückkehr als Primus gelang ihnen mit einem Auswärtssieg.

Kassel - In ihren letzten Spiel des Jahres setzten sich dei Waldeckerinnen mit 33:22 (16:13) beim Ligaelften HSG Zwehren/Kassel. durch. „Hinten raus ein deutlicher Sieg, wir haben uns aber sehr schwergetan“, berichtet Laura Zähler, die den verhinderten Trainer Ufuk Kahyar an der Seitenlinie vertrat.

Twistetal startete zwar ordentlich in die Begegnung und lag schnell mit drei Toren vorn (4:1 durch Kim Hering/6.), offenbarte dann aber Abwehrschwächen. „Die erste Viertelstunde lief okay an, unsere Defensive hat aber nicht gefruchtet“, sagte Laura Zähler: Die sonst so erfolgreiche offensive Ausrichtung im 3:2:1-Abwehrsystem funktionierte am Samstag nicht: „Wir haben zu viele Tore über den Kreis bekommen.“

Mit Körpersprache und Ehrgeiz den Vorsprung vergrößert

Die Trainerin stellte nach knapp 15 Minuten bei eigener 8:6-Führung auf 6:0 um, was sich auswirkte: Die Gäste setzten sich bis zur 25. Minute auf 14:8 ab. Zwehren/Kassel ließ sich zunächst nicht abschütteln und verkürzte glich nach der Halbzeit noch einmal auf 14:17 (31.).

„Kämpferisch mussten wir dann richtig was leisten“, berichtete Zähler. „Wir haben uns gegenseitig gepusht und sind über Körpersprache und Ehrgeiz immer besser reingekommen.“ Das zeigte sich auch auf der Anzeigetafel: Spätestens nach dem 28:17 durch Hanna Brida (44.) lag Twistetal auf Zwei-Punkte-Kurs.

Den Sieg verdankt der Spitzenreiter nicht allein Kampfgeist und Einsatz, auch spielerisch stimmte vieles: Svenja Isenberg erwischte einen Sahnetag und „hat die Mannschaft über die Mitte sehr gut geführt“, so Laura Zähler. Kim Hering brillierte im Abschluss, sie steuerte 13 Tore bei, und zudem wussten die Gäste zu antworten, wenn sie in direkte Deckung genommen wurde – die Gäste stellten dann auf zwei Kreisläuferinnen um.

„Spielerisch wie kämpferisch hat man gemerkt, dass wir es mehr wollten“, bilanzierte die rundum zufriedene Laura Zähler.

Tore für Twistetal: Meier 1, Isenberg 1, Reese 3, Voß 5, Hering 13, Brida 6, Schäfer 1, Hanna Happe 3. (Lukas Goss)

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