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Twistetals Trainer Fingerhut: „Wir müssen Vieles korrigieren und alles geben“

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Zweikampfszene vom Handball Twistetal gegen Baunatal
Als einziger im HSG-Kader wird am Samstag wohl Lars Fingerhut (rechts, gegen Baunatals Timo Siebert) fehlen, der verletzt ist. © bb

Zum Auftakt des fünften und letzten Spieltages der Hinrunde reisen die Landesliga-Handballer der HSG Twistetal am Samstag (18 Uhr Sporthalle Ihringshausen) zur HSG Fuldatal/Wolfsanger.

Mühlhausen – Die Gastgeber belegen mit 6:2 Punkten den zweiten Tabellenplatz und haben bisher eine gute Saison gespielt. Die Gäste, die ebenso wie die TSG Dittershausen und die SHG Hofgeismar/Grebenstein auf den beiden letzten Plätzen nur 2:6 Punkte vorweisen können, benötigen dringend ein Erfolgserlebnis, auch weil es am Sonntag zwischen Dittershausen und dem VfB Bettenhausen zur brisanten Auseinandersetzung zweier direkter Konkurrenten kommt.

Für HSG-Coach Steffen Fingerhut, der bis auf seinen Bruder Lars, der sich vor zwei Wochen gegen Hofgeismar an den Adduktoren verletzte, wohl alle Mann an Bord hat, sind die Gastgeber der klare Favorit. Nur gegen Tabellenführer HSG Baunatal (31:32) kassierte Fuldatal eine Niederlage. „Wir müssen im Vergleich zur 21:27-Niederlage vor zwei Wochen zuhause gegen Hofgeismar/Grebenstein vieles korrigieren und alles geben, um zu punkten“, erwartet Fingerhut eine deutliche Steigerung von seiner Mannschaft, die ohne eigene Fans (wegen Corona nicht zugelassen) auskommen muss.

HSG Twistetal braucht aufmerksame Rückzugsphase

Der Trainer weiß, dass nur mit einer deutlich aggressiveren 6:0-Deckung, druckvollerem Offensivspiel und einer entschieden besseren Abschlussquote etwas Zählbares aus Ihringshausen mitgenommen werden kann. Außerdem wird Twistetal eine sehr aufmerksame Rückzugsphase benötigen, da die Gastgeber zu den konterstärksten Teams der Liga gehören.

„Wenn wir auf Augenhöhe mit Fuldatal agieren wollen, sollten wir von Beginn an sehr konzentriert auftreten“, fordert Fingerhut, der mit seinem Team das Spiel der Gastgeber analysiert habe. „Wir wissen, wo sie verwundbar sind und wollen nach zwei guten Trainingseinheiten mit der entsprechenden Körpersprache viele Zweikämpfe gewinnen. Wenn sich das Team an meinen taktischen Vorgaben orientiert, ist in 60 Minuten alles drin.“ (Frank Schmidt)

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