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Twistetals weibliche A-Jugend schlägt Idstein 34:28

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Das Tor im Blick: Die Twistetaler A-Jugendliche Hanna Happe (Mitte) wird von der Idsteinerin Katharina Labitzke (links) attackiert, während ihre Mitspielerin Emilie Pok die Szene beobachtet.
Das Tor im Blick: Die Twistetaler A-Jugendliche Hanna Happe (Mitte) wird von der Idsteinerin Katharina Labitzke (links) attackiert, während ihre Mitspielerin Emilie Pok die Szene beobachtet. © bb

Die weibliche Handball-A-Jugend der HSG Twistetal hat das Topspiel der Oberliga mit 34:28 (18:13) gegen Spitzenreiter TV Idstein gewonnen.

Korbach – Damit feierten die Waldeckerinnen ihren dritten Sieg im dritten Spiel. „Jede einzelne Spielerin verdient sich nach diesen 60 Minuten ein Sonderlob für die gezeigte Leistung im kämpferischen Bereich“, sagte Trainer Jochen Isenberg zur Vorstellung seines Teams zufrieden. Es habe mit viel Selbstvertrauen agiert und die mentale Stärke gezeigt, um kritische Situationen zu überstehen.

Die Begegnung verlief zunächst offen. Zwar ging die HSG nach sechs Minuten durch einen Treffer von Lucy Lefringhausen mit 6:3 in Führung, aber beim 7:6 waren die Südhessinnen wieder auf Tuchfühlung. Twistetal bekam in dieser Phase die überragende Katharina Labitzke nicht in den Griff. Erst durch eine direkte Deckung gewann die Abwehr Stabilität.

Torhüterin Johanna Gleumes stark

Bis zum 9:8 (12. Minute) blieb Idstein dran, dann fanden Kim Hering, Hanna Happe und Anna-Lena Reese häufiger Lücken in der TV-Abwehr, zudem parierte Torhüterin Johanna Gleumes einige „Hundertprozentige“. Über 13:10 (21.) und 16:11 (25.) baute die HSG ihre Führung bis zur Pause auf 18:13 aus. Das kräftezehrende Spiel hatte bis dahin schon Spuren hinterlassen, zumal durch die Ausfälle von Samira Berger, Carolin und Katharina Brida Wechselmöglichkeiten fehlten. Das Trainerteam gab daher die Parole aus, ein wenig Tempo aus dem Spiel zu nehmen, aber in der Abwehr weiter aggressiv zu agieren.

Das klappte nur bedingt. Zwar führte im Angriff Emilie Pok klug Regie, aber die Gastgeberinnen bekamen keinen Zugriff mehr auf den Idsteiner Rückraum und das Rückzugsverhalten war zu langsam.

Als dann altbekannte Mängel im Angriff aufkamen, schien die Partie beim Stand von 29:25 (50.) zu kippen. Die Twistetalerinnen bewahrten aber kühlen Kopf. Spätestens als Beke Mehring zum 32:26 (54.) einnetzte, war die Partie entschieden.

Verletzungspech trübte den Erfolg: Reese verletzte sich in der Schlussphase am Fuß und blieb auf der Bank. Ob sie gegen Hungen/Lich wieder einsatzfähig ist, lässt sich laut Trainer Isenberg noch nicht abschätzen.  red

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