Hohe Zufriedenheit der Besucher

Umfrage beim Willinger Weltcup: Viel Lob für die „Free Willis“

Helfer schenkt beim Skisprung-Weltcup 2016 Getränke an Zuschauer an der Schanze aus.
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So etwas kommt an bei den Fans: Ein freiwilliger Helfer schenkt beim Weltcup 2016 Getränke an Zuschauer in der Mixedzone an der Schanze aus.

Arbeit und Auftreten der „Free Willis“ werden vom Publikum der Skisprung-Weltcups in Willingen geschätzt. Eine Umfrage ergab jedenfalls großes Lob für die vielen freiwilligen Helfer.

Willingen - Ermittelt hat das die Sportagentur Triceps beim Springen 2020 mit dem Heimsieg von Stephan Leyhe. Die Freundlichkeit der Helfer des Ski-Clubs wurde zuletzt beim „Geister-Weltcup“ und den vier COC-Wettbewerben auf der Mühlenkopfschanze auch von den Offiziellen des Weltverbands FIS gewürdigt.

Tricps, Partneragentur des Deutschen Ski-Verbands, die unter anderen Leyhe und seine Vereinskollegin Michelle Göbel vermarktet, befragte am Rande des Weltcups Ende Januar 2020 mehr als 1000 Besucher. 91 Prozent bewerteten die Freundlichkeit der „Free Willis“ und die Stimmung während der Veranstaltung als positiv.

„Es ist ein Wahnsinn, wie nett und aufmerksam das Personal an diesem Wochenende war. So eine Freundlichkeit und extrem gute Laune ist nicht immer selbstverständlich! Aber das war ein voller Erfolg. Nun immer wieder aufs Neue!“ – so zitierte die Agentur eine Besucherstimme. Dabei war das Wochenende geprägt vom Sturmtief „Sabine“, das das Programm gehörig durcheinanderwirbelte und die Absage des Springens am Sonntag erzwang.

Mehr als Hälfte der Fans regelmäßig an der Schanze

Den Ski-Club Willingen stimmen die Ergebnisse optimistisch für das kommende Jahr und die erhoffte Rückkehr der Fans zum Großereignis. Selbst den Vergleich mit der Biathlon-World Team-Challenge auf Schalke, dem Biathlon-Weltcup in Ruhpolding oder dem Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf muss Willingen nicht scheuen.

Einige Beispiele: Der Waldecker Weltcup-Ort hat ein treues Stammpublikum. Mehr als 50 Prozent der Befragten waren schon fünf Mal und öfter im Stadion, nur 17 Prozent waren Neukunden. Dreiviertel der Besucher erklärten, sie seien sportlich sehr am Skispringen, aber auch am Rahmenprogramm, interessiert. Auch bei der höchsten Verweildauer von über acht Stunden hält Willingen beispielsweise mit Biathlon Auf Schalke mit.

Die hohe Zufriedenheit der Willinger Fans selbst in kritisierten Bereichen wie Toiletten oder An- und Abfahrt spiegeln sich in vielen Noten von „1“ und „2“ wider, aber auch und vor allem im Grad der Weiterempfehlung: Er erreicht bei den Umfrageteilnehmern 96 Prozent.

Die meisten Zuschauer kommen laut der Studie aus Nordrhein-Westfalen (45 Prozent) vor Hessen (24) und Niedersachsen (11). 40 Prozent der Zuschauer wohnen weniger als 50 Kilometer von Willingen entfernt.

Im Vergleich mit den anderen Orten hat Willingen ein junges Publikum, welches das Gemeinschaftserlebnis pflegt und meist zu viert oder in größeren Gruppen an die größte Großschanze der Welt kommt. Fast die Hälfte betreibt selbst Wintersport, 14 Prozent davon in einem Ski-Club.

53 Prozent der Zuschauer reisen mit dem Pkw an, jeder Sechste mit dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr, 10 Prozent mit kleineren oder größeren Bussen. 14 Prozent kommen zu Fuß an die Schanze. Zwei Drittel der Besucher buchten im Übrigen mindestens eine Übernachtung, 17 Prozent sogar mehr als drei in der Region. (be)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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