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Unbequemen Gegner besiegen: Twistetaler erwarten Hünfeld

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Auf sie mit Gebrüll: Torben Bender (HSG Twistetal) zeigt in dieser Szene gegen Torwart Yannik Voß (HSV) wie man den Hünfeldern beikommen kann.
Auf sie mit Gebrüll: Torben Bender (HSG Twistetal) zeigt in dieser Szene gegen Torwart Yannik Voß (HSV) wie man den Hünfeldern beikommen kann. © Werner Spitzkopf

Den ersten Dämpfer in der neuen Spielzeit durch die Niederlage (28:31) bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger haben die Handballer der HSG Twistetal verdaut.

Twistetal – Die Mannschaft von Trainer Steffen Fingerhut schaut nun wieder nach vorn zum Heimspiel am Samstag (19.15 Uhr) gegen den Hünfelder SV.

Natürlich sind die Twistetaler gegen die Osthessen auf Wiedergutmachung aus, aber es erwartet sie ein schwerer Brocken: Der SVH ist mit 6:0 Punkten gestartet. Da sollte der Siegeswille der Twistetaler schon recht groß sein.

Der HSV hat zudem eine sehr erfahrene Mannschaft, die laut Fingerhut für Twistetal immer ein unbequemer Gegner ist.

Absprache in der Abwehr verbessern

Die Taktik des Trainers klingt trotzdem recht einfach: „Wir wollen unser Spiel auf die Platte bringen, um den Gegner zu zwingen, sich unserem Spiel anzupassen“, erklärt Fingerhut ohne auf nähere taktische Einzelheiten einzugehen. Der Coach erwartet von seinen Spielern, dass sie in der Abwehr wieder beherzter zupacken und sich auch besser absprechen als sie es gegen Fuldatal getan haben. „Denn nur so können wir die Kreise der Gäste entscheidend stören.“

Aber nicht nur in der Abwehr, auch im Angriff werde sein Team Anführer mit Ideen und Wortführer mit Leidenschaft brauchen, um Hünfeld zu schlagen“, betont Fingerhut. Der 33-Jährige hat viel Vertrauen in seine Mannschaft, denn er setze auf Tugenden, die seine Spieler schon oft unter Beweis gestellt hätten.

Ein weiterer Plan der Twistetaler: Nach Ballgewinnen in der Abwehr schnell umschalten und dadurch möglichst viele einfache Tore erzielen.

Der Heimvorteil ist für die Twistetaler nicht nur ein Wort, denn in eigener Halle kann die Mannschaft von Kapitän Nils Pohlmann immer noch zulegen, wenn eine engagierte Fangemeinde ihr Team zu pushen weiß. (his)

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