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Vierschanzentournee: Stephan Leyhe startet mit Duell gegen Bresadola

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Auf dem Balken: Stephan Leyhe startete durchwachsen in die Tournee.
Auf dem Balken: Stephan Leyhe startete durchwachsen in die Tournee. © dpa

Stephan Leyhe ist durchwachsen in seine achte Vierschanzentournee gestartet. Der Springer vom Ski-Club Willingen belegte bei der Qualifikation auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf Platz 31.

Nur beim Tempo am Tisch (90,9 km/h) gehörte der 30-Jährige wieder zu den schnellsten. Ansonsten reichte es nach guten 127,5 und 131 Metern im Training dann zu 120 Metern (117 Punkte). Allerdings waren die Bedingungen auch knifflig, sie wechselten auch für andere Athleten des öfteren. Platz 31 bescherte dem Willinger im K.o.-Durchgang in der ausverkauften Schattenberg-Arena Giovanni Bresadola als Gegner, Italiens aufstrebender Hoffnung für Olympia 1926 in Mailand und Cortina.

Keine leichte Aufgabe, aber ungeachtet des Modus gilt es ohnehin so viele Punkte wie möglich zu machen, um bei einer „Niederlage“ als Lucky Looser im Finale noch möglichst vorne mit zu mischen. „ Die erste Quali ist geschafft! Morgen beginnt das Punktesammeln für die Tournee“, sagte der Upland-Adler, der von der Atmosphäre schon angetan war. „Was war das heute schon für eine Kulisse und Stimmung.“

Granerud und Kubacki die stärksten

16.000 Fans waren bereits zur Quali an der Schanze, der Wettkampf an diesem Donnerstag (16.30 Uhr) ist ausverkauft. Der Weltcupführende Dawid Kubacki (Polen), in der Quali Zweiter und Tagessieger Halvor Egner Granerud (Norwegen) gehen als Favoriten ins Rennen.

Oberstdorf ist für Leyhe, der in der Gesamtwertung der Tournee schon drei Top ten-Plätze vorzeigen kann, eine ungeliebte Aufgabe. „Ich bin immer froh, wenn ich diese Schanze hinter mir habe“, sagte der 30-Jährige, obwohl sich das deutsche Team nach dem Weltcup in Engelberg noch zwei Tage lang im Allgäu vorbereitet hatte.

„Ein guter Tag, ein guter Start“, behauptete Bundestrainer Stefan Horngacher nach der Qualifikation. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Alle sieben Springer sind qualifiziert.“ Bester Deutscher war Lokalmatador Karl Geiger (129,5) als Rangsiebter, direkt vor Andreas Wellinger.  (be)

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