Tischtennis-Verbandsliga:

Vöhlerinnen holen ersten Punkt: 5:5 gegen Elgershausen folgt ein 3:8 in Kassel

Tischtennisspielerin
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Nervenstark: Lena Jahn (Vöhl) lag im entscheidenden Spiel gegen Elgershausen bereits mit 0:2-Sätzen hinten und drehte die Partie noch.

Der erste Zähler der Saison in der Tischtennis-Verbandsliga ist da. Die Frauen des TSV Vöhl gewannen ihn durch ein 5:5 gegen den TTC Elgershausen.

Vöhl – Die Freude darüber währte aber nur kurz, denn die Vöhlerinnen verloren das zweite Spiel des vergangenen Wochenendes gegen die Kasseler SpVgg Auedamm III mit 3:6.

Vöhl – Elgershausen 5:5. Im Vorfeld hatte sich die Vöhler Nummer eins, Anne Maier, gegen diesen Gegner nichts ausgerechnet, zumal ihre Mannschaft mit nur drei Spielerinnen antrat. Neben Maier war Marina Morozov und Lena Jahn mit von der Partie. Und dann war Shirin Hoßfeld, Spitzenspielerin von Elgershausen, auch noch eine Angstgegnerin von Maier.

„Ich hatte gegen sie noch nie gewonnen“, erklärte Maier vor dieser Begegnung, aber danach konnte sie diesen Satz nicht mehr sagen. Denn die Vöhlerin gewann diesmal das Spitzeneinzel gegen Shirin Hoßfeld glatt in drei Sätzen.

Schade, dass der TSV drei Spiele kampflos abgeben musste, denn hier wäre mit einer vierten Spielerin ein Sieg möglich gewesen. Denn Maier/Morozov gewannen auch das Auftaktdoppel gegen Schinköthe/Hoßfeld ebenfalls in drei Sätzen.

Stark trat Lena Jahn auf. Sie sicherte ihrem Team durch zwei Siege im Einzel wertvolle Punkte. Vor allem im letzten Spiel dieser Begegnung bewies sie gegen Tiziana Oliv Nervenstärke.

„Lena hat uns den Punktgewinn nach einem 0:2-Satzrückstand noch gerettet“, lobte Maier ihre Nummer drei. Da auch Marina Morozov einen guten Tag erwischt hatte, gelang auch ihr ein Einzelsieg gegen Shiron Hoßfeld und das Remis war perfekt. Da aber Melanie Schinköthe von keiner Vöhlerin an an diesem Tag zu besiegen war, reichte es „nur“ für eine Punkteteilung.

KSV Auedamm III – Vöhl 6:3 - In dieser Partie verloren die Vöhlerinnen gleich beide Doppel, und auch Marina Morozov hatte nicht den Hauch einer Chance gegen das Spiel von Margret Söthe.

„Diesmal war für uns nichts drin“, zog Anne Maier Bilanz. „Die gegnerische Nummer eins war zu stark für uns, und nach den verlorenen Eingangsdoppeln sah es schon gleich zu Beginn nicht gut aus für uns.

So rannten die Vöhlerinnen schnell einem 0:3-Rückstand hinterher, doch Anne Maier und Lena Jahn brachten ihre Mannschaft mit Einzelsiegen wieder auf Tuchfühlung.

Allerdings verloren danach Maier und Lara Saha-Lottenburger ihre Partien, und dadurch mussten sie die Spielvereinigung aus Kassel uneinholbar auf 5:2 davonziehen lassen. Der abschließende Sieg von Morozov war dadurch nur noch Ergebniskosmetik.  pcz

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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