Veranstaltung auf zwei Tage verkürzt

Springen und Dressur: RuF St. Kilian Lelbach freut sich auf Reitturnier und Zuschauer

Kira Gräbe vom veranstaltenden RFV St. Kilian Lelbach
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Heimspiel mit Hindernissen: Kira Gräbe vom veranstaltenden RFV St. Kilian Lelbach geht bei dem Turnier am Wochenende mit ihrem Pferd California N in den Parcours.

Fast genau vor 24 Monaten war die Reitanlage „Auf den Brüchen“ in Lelbach letztmals Schauplatz einer großen Pferdeleistungsschau. Danach kam die Pandemie.

Lelbach – Nun freuen sich die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins St. Kilian Lelbach endlich wieder auf ihr Sommerturnier, auch wenn Corona immer noch in den Ablauf leicht eingreift.

Das Turnier ist auf zwei Tage zusammengeschrumpft. Der Samstag gehört der Dressur, der Sonntag den Springreitern.

„Die Neuerungen sind leider Corona geschuldet. Wenn möglich, wollen wir im nächsten Jahr wieder das übliche Prüfungsformat an drei Turniertagen anbieten“, erklärte Sportwartin Caterina Steffen. Sie blickt da auch recht optimistisch in die Zukunft.

Knapp 350 Nennungen liegen derzeit dem Verein vor, ein leichtes Plus ist durch Nachnennungen möglich. Teilweise diktiert Corona auch die Teilnehmerzahl. „Da wir in allen Prüfungen, bis auf das E-Springen und die M-Dressur, die Startplätze begrenzt hatten, ist das Nennungsergebnis zufriedenstellend“, sagte die Sportwartin. Die Dressur ist auf 30 und das Springen auf 48 Startplätze begrenzt worden.

An beiden Turniertagen sind Prüfungen bis zur Klasse M* ausgeschrieben. Fünf Prüfungen in der Dressur stehen am Samstag auf der Reitanlage auf dem Programm. Zwei A-, zwei L* und zum Finale um 16 Uhr eine M*-Dressurprüfung werden angeboten.

Springreiten am Sonntag

Der Sonntag steht dann im Zeichen der Hindernisse und Springreiter. Um 9 Uhr beginnt der zweite Turniertag mit einer Stilspringprüfung der Klasse A*. Zwei weitere Prüfungen der Klasse A** und L schließen sich an. Um 14 Uhr startet dann ein Stilspring-Wettbewerb, mit erlaubter Zeit. Sie ist eine Wertungsprüfung zum PSJ-SpringCup 2021, Hessenpreis des Pferdesportjournals & Equiva.

Nach der Punktespringprüfung der Klasse L mit 48 Nennungen, folgt um 16:15 Uhr der Höhe- und Schlusspunkt des Sonntags, eine Springprüfung der Klasse M* um den Homberg-Cup.

„Wir freuen uns auf das Turnier mit möglichst vielen Zuschauern“ sagt Caterina Steffen. Der Reit- und Fahrverein St. Kilian Lelbach hat im Vorfeld gute Rahmenbedingungen geschaffen. Der Parcoursboden wurde bestens präpariert und die Vereinsmitglieder haben rund 200 Tonnen Sand neu aufgetragen. Auch für die Zuschauer sei alles gut vorbereitet, betont Steffen.

Ein Hinweis des Veranstalters: Mund-Nasenschutz ist mitzubringen und in geschlossenen Räumen, Warteschlangen, Restauration und der Meldestelle zu tragen.

Beim Betreten des Turniergeländes bittet der Veranstalter sich per Luca-App einzuchecken. Alternativ kann auch ein Anwesenheitsnachweis ausgefüllt werden. Es gelten die an den Turniertagen gültigen Hygiene- und Abstandsregeln nach der Corona-Schutzverordnung.  bb

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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