Handball-Bezirksoberliga

Wieder ein Derby als Kaltstart: Wildunger Männer treffen auf Külte

Wissen noch nicht, wie stark ihre Mannschaft vor dem Derby zum Rückrundenstart ist: Kültes Trainer Sigurd Wachenfeld (links, mit Adrian Kann) und Harald Meißner von der HSG Bad Wildungen.
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Wissen noch nicht, wie stark ihre Mannschaft vor dem Derby zum Rückrundenstart ist: Kültes Trainer Sigurd Wachenfeld (links, mit Adrian Kann) und Harald Meißner von der HSG Bad Wildungen.

Kurz war die Pause zum Jahreswechsel für die Handballer der Bezirksoberliga. Drei Wochen nach dem letzten Spiel vor Weihnachten müssen die Männer wieder ran.

Bad Wildungen/Edertal – Wobei dies im Kreisderby am Samstag (18 Uhr) zwischen der zweitplatzierten HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim und dem Sechsten TV Külte nur für die Nordwaldecker gilt. Die Gastgeber hatten schon eine Woche früher Pause, weil wie auch eine Woche zuvor bei Külte ihr Spiel gegen Wehlheiden coronabedingt ausgefallen war.

In den Rhythmus kommen wollen sie beide wieder möglichst gut. Bei der HSG liegt der Fokus „auf dem Reinkommen, dem Bewegen und dem Ballgefühl. Wir wollen von allem ein bisschen machen: Athletik, Kraft und Ausdauer“, sagt Harald Meißner. Der Wildunger Trainer wirkt gelassen, immerhin hat sein Team das Hinspiel deutlich gewonnen (38:25). Trotzdem werde es in der Rückrunde „keinen Deut leichter“ werden. Die erste Trainingseinheit habe sein Team gut und hart trainiert, die Stimmung sei super.

Trainer wissen noch nicht, wo ihr Team steht

Zwar sind die Vorzeichen positiv, trotzdem ist in dieser Corona-Saison vieles schwierig: Drei Wochen hat die HSG keine Halle von innen gesehen. Und mehr als die Hälfte der Stammkräfte hat aus verschiedenen Gründen nicht an der ersten Trainingseinheit teilgenommen.

Auch der Külter Trainer Sigurd Wachenfeld will zum schnellen Wiedereinstieg ins Ligageschäft im Training erst einmal die körperliche Aktivität wieder hochfahren. „Wir wollen taktische Mittel einstudieren, die Abläufe festigen und die, die gefehlt haben, am Ende der Woche integrieren.“ Das ist aber nicht alles: „Wir müssen uns unbedingt die körperliche Aggressivität wieder ins Gedächtnis rufen“, so Wachenfeld.

Trotz der schlechteren Ausgangslage was Hinspiel und Tabellenposition angeht gibt sich Wachenfeld gelassen optimistisch: „Wir sind ja nicht die einzigen, die pausiert haben und erst mal wieder reinkommen müssen.“ (gos)

100 Zuschauer dürfen kommen

Auf Fans müssen die Handballer am Samstag auch unter der neuen Corona-Schutzverordnung nicht verzichten. Für das Heimspiel in der Halle der Gesamtschule Edertal gilt: 100 Zuschauer sind zugelassen; rechtzeitig vor Ort sein ist empfehlenswert. Nur Geimpfte und Genesene erhalten Zutritt. In der Halle muss (außer beim Speisen-/Getränkeverzehr) eine medizinische Maske getragen werden.

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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