Saisonauftakt in der Bezirksoberliga misslungen

Wildunger Frauen lassen zu viele Chancen liegen: 26:30-Niederlage bei der HSG Fuldatal

Handballerinnen im Zweikampf
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Aus dem Spiel genommen: Die Wildungerin Alexandra Coman (Mitte) sah schon in der ersten Halbzeit die rote Karte.

Das hatten sich die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen II ganz anders vorgestellt. Der Saisonstart in der Bezirksoberliga ging überraschend daneben, denn sie unterlagen bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger 26:30 (13:10).

Bad Wildungen – Dabei hatten die Spielerinnen von Trainer Klaus Reinicke lange Zeit in dieser Partie alles im Griff. Sie lagen bis zur 37. Minute sogar noch mit 18:13 in Führung. Reinicke ist eigentlich nicht der Typ, Niederlagen den Unparteiischen zuzuschreiben, aber diesmal müsse er eine Ausnahme machen, betont der Wildunger Coach verärgert, denn viele Schiedsrichterentscheidungen seien äußerst umstritten gewesen.

Es begann schon Ende der ersten Halbzeit als Alexandra Coman in der 27. Minute wegen eines Foulspiels die rote Karte sah. „Meiner Meinung nach hätten es hier auch zwei Minuten getan“, sagt der Trainer. Außerdem sei seine Mannschaft in der entscheidenden Phase der zweiten Halbzeit durch viele umstrittene Zeitstrafen benachteiligt worden.

Der Coach verschweigt aber nicht, dass seine Mannschaft auch durch das Auslassen von vielen Torchancen diese Niederlage selbst eingeläutet habe. Sie verwarf vier Siebenmeter und „ bis zu Pause hätten wir gut und gerne mit zehn Toren vorn sein können.“

Der Coach lobt die gute Abwehrleistung im ersten Durchgang mit nur zehn Gegentoren, danach sei aber immer mehr Hektik aufgekommen. „30 Gegentore sind einfach zu viel.“

Dennoch hat Reinicke auch viel Gutes bei seiner Mannschaft gesehen. „Sechs Neulinge haben ihr erstes Pflichtspiel bestritten und alle haben überzeugt. In Tessa Westermann war auch ein Neuling die erfolgreichste Werferin bei den Wildungerinnen, auf Seiten der Siegerinnen traf Laura Mangelsen (9/2) am häufigsten. Nachdem der Ärger ein wenig verflogen war, erklärte Reincke: „Trotz dieser unglücklichen Niederlage, haben wir bewiesen dass wie es können und gehen mit vielen positiven Eindrücken in die nächste Partie.“  rsm

Tore für Wildungen: Sperling (2), Straßer (4/3, ), Blaufuß (3), Petrich (5), Westermann (7/5), Galenschowski (2), Coman (2), Michel (1)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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