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Wildunger Männer leisten sich zwei Fehlstarts: HSG verliert Spitzenspiel in Baunatal 24:31

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Handballer
Zielsicher. Jan Appel war einmal mehr der beste Wildunger Torschütze. Diesmal gelangen ihm gegen die HSG Baunatal II zwölf Treffer. © M. Lange (c) malafo

Baunatal – Die Handballer der HSG Wildungen/Friedrichstein/Bergheim haben das Spitzenspiel in der Bezirksoberliga beim der HSG Baunatal II mit 24:31 (12:12) verloren.

Dabei vertraten Sandra Appel und Spielertrainer Martin Lambrecht den verhinderten Interimstrainer Sebastian Wrzosek. Die Gastgeber aus Baunatal bereiteten ihren Gästen vor allem zu Beginn der beiden Halbzeiten die meisten Probleme.

„Uns hat heute der Zugriff gefehlt“, sagte der Wildunger Spieler Martin Lambrecht und meinte damit vor allem den Zugriff auf den Baunataler Spieler Marian Seibert, der mit 15 Toren die Wildunger fast allein besiegte: „Wir haben es nicht geschafft, ihn in den Griff zu bekommen“, sagte Lambrecht.

Die Badestädter hatten diesmal auch sehr wenige Balleroberungen in der Abwehr und liefen daher auch nur wenige Tempogegenstöße mit einfachen Toren.

Die Baunataler spielten einen schnellen Handball, dem die Wildunger auch zu selten folgen konnten. Bereits nach sieben Minuten lagen Lambrecht und seine Mitspieler 1:5 hinten, kämpften sich aber wieder heran und glichen in der 23. Minute durch Jan Appel zum 10:10 aus.

In der ersten Halbzeit halten Wildunger noch gut mit

„Wir haben unsere Taktik dem Spiel angepasst, das hat dann eigentlich ganz gut funktioniert“, erklärte Lambrecht. „Wir wussten aber auch, dass Baunatal II in der zweiten Hälfte darauf reagieren würde.“ Doch die Badestädter gingen mit einem 12:12 in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel kam Wildungen wieder schlecht aus den Startlöchern. Baunatal II gab den Takt an und setzte sich mit sechs Toren ab (44./24:18). Lambrecht nahm eine Auszeit. „Auch hier haben wir uns taktisch wieder angepasst, was auch geklappt hat, den Abstand haben wir gehalten.“ Doch diesmal fehlte der Wildunger Mannschaft die Durchschlagskraft, um eine Aufholjagd zu starten. So hielten die Baunataler den Vorsprung.

Tore für Wildungen: Jungermann 3, Lambrecht 1, Appel 12, Riedesel 2, Böttner 1, Buchholz 2, P. Hartung 2, C. Hartung 1

Handball-Bezirksoberliga Frauen:

Wildungen II verliert bei der HSG Lohfelden/Vollmarshausen 24:35 

Bad Wildungen – Die Handballerinnen der HSG Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II sind noch immer in einer Findungsphase. Sie verloren das Bezirksoberligaspiel bei der HSG Lohfelden/Vollmarshausen mit 24:35 (11:19).

Die junge Mannschaft von Trainerin Sandra Appel hielt dabei 20 Minuten gut mit, musste dann aber einsehen, dass dieser Gegner für sie eine Nummer zu groß war.
Appel war trotzdem mit der Leistung ihres Teams zufrieden: „Wir haben uns gut verkauft, viel ausprobiert und eine positive Grundstimmung in der Mannschaft.“

Schwache fünf Minuten nicht mehr gut zu machen

Nach 19 Minuten stand es noch 11:9, dann kam fünf schwache Wildunger Minuten und schon zogen Gastgeberinnen mit sieben Toren auf 17:10 davon. Von diesem kurzzeitigen Versagen sollten sich die Badestädterinnen nicht mehr erholen. Sie hielten zwar dann wieder besser mit, aber der Vorsprung wollte nicht kleiner werden. Inder zweiten Halbzeit wuchs er sogar noch an, dass die Gastgeber es locker runterspielen konnten.

Die Vorbereitung auf dieses Begegnung begann schon nicht gut: Eine Trainingswoche ohne Torhüterin, drei kurzfristige Absagen von Joelle Sperling und Antonia Sattar im Rückraum und Josephine Lerch im Tor: Hinzu kam im Spiel die Handverletzung von Emily Findeisen. Nach dem Wechsel dauerte es nur zehn Minuten, dann hatten sich die Gastgeber mit zehn Toren abgesetzt. „Da haben sich unsere Personalprobleme bemerkbar gemacht“, meinte Appel. „Unser Spiel zeigt aber trotzdem noch nicht das, was wir eigentlich können.“ gos

Tore für Wildungen: Albus 1, Findeisen 2, Petrich 3, Hartwig 6, Dropsch 1, Sperling 2, Klask 2, Jungermann 3, Michel 4

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