Junioren-Titelkämpfe: Spiewok bester Skispringer in schwacher deutscher Mannschaft

Willingerin Michelle Göbel bleibt auch im Team ohne WM-Medaille

Michelle Göbel  (SC Willingen)
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Diesmal keine WM-Medaille: Michelle Göbel landet mit dem deutschen Team auf dem fünften Platz

Sie konnten die Bronzemedaille im Teamspringen nicht verteidigen. Die Willingerin Michelle Göbel belegte gestern mit der deutschen Mannschaft bei der Junioren-WM in Lahti (Finnland) Rang fünf.

Lahti/Willingen – Sie konnten die Bronzemedaille im Teamspringen nicht verteidigen. Die Willingerin Michelle Göbel belegte gestern mit der deutschen Mannschaft bei der Junioren-WM in Lahti (Finnland) Rang fünf.

Die 16-Jährige kam beim Teamspringen auf die Weiten von 79 und 80,5 Meter (175,6). Lia Böhme (87,5+81.5/194.5) Josephin Laue (82,5+85/193.8) und Selina Freitag (80,5+86/195.0) hatten eine bessere Tagesform. Auf den Medaillenrängen landete als Weltmeister das Team Österreich vor Russland und Slowenien.

Michelle Göbel wird demnächst 17 Jahre alt und ist auch bei der nächsten Junioren-WM noch startberechtigt. „Ich weiß, was zu tun ist, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben“, sagte die Willingerin, die derzeit etwas mit ihren Sprüngen hadert.

Deutsche Junioren nur auf Rang acht

Der Willinger Internatsschüler Simon Spiewok rechtfertigte mit Weiten von 87 und 91 Meter seinen Einsatz als Schlussspringer im allerdings chancenlosen deutschen Quartett. Quirin Modricker (82,5+83,5), Claudio Haas (85,5+84,5), Eric Fuchs (83+82,5) und Spiewok schafften im ersten Durchgang gerade noch den Einzug unter die besten Acht und durften anders als Finnland, Tschechien, die USA und Rumänien im Finale dabei sein. Mit 806,5 Punkten konnte sich das DSV-Team aber nicht mehr verbessern.

Kein Edelmetall: Simon Spiewok ging beim WM-Mannschaftsspringen mit dem deutschen Team leer aus.

Gold ging auch hier an den Skisprung-Nachwuchs von Österreich (986,2). Das Team um Einzelweltmeister Niklas Bachlinger lag vor Slowenien (914,7) und überraschend Russland (903,1), das Norwegen (901,7) in Schach halten konnte. Vor Deutschland landeten auch noch Frankreich (852,4), Japan (827,4) und Italien (824,9).

Der Meinerzhagener Simon Spiewok, der für den TuS Neuenrade startet, war insgesamt zufrieden mit seiner ersten WM-Teilnahme, bei der er auch im Einzel das Finale erreicht hatte. be/rsm

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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