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„Wir wollen zeigen, warum wir oben stehen“: Twistetaler Frauen reisen mit Personalproblemen nach Zwehren

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Ihre Würfe vom Kreis werden den Handballerinnen der HSG Twistetal beim Spiel in Oberzwehren fehlen: Alice Wilke ist nicht mit von der Partie.
Ihre Würfe vom Kreis werden den Handballerinnen der HSG Twistetal beim Spiel in Oberzwehren fehlen: Alice Wilke ist nicht mit von der Partie. © Spitzkopf

Auch ein Tabellenführer steht nicht immer auf der Sonnenseite. Die Handballerinnen sind derzeit zwar Spitze in der Landesliga, aber dahinter tun sich für das Spiel am Samstag (18 Uhr) beim Vorletzten HSG Zwehren/Kassel einige Probleme auf.

Twistetal – Krankheitsbedingt steht hinter dem Einsatz von einigen Spielerinnen Fragezeichen, erwischt hat es auch Trainer Ufuk Kahyar und er wird nicht mit in die Halle nach Oberzwehren fahren. Bei so vielen personellen Lücken war natürlich auch die Trainingswoche und die Vorbereitung nicht gut. Wer Kahyar an der Seitenlinie ersetzen wird, ist noch nicht klar.

„Die Mannschaft hat sich trotz der schwierigen personellen Lage dafür entschieden, in Zwehren anzutreten“, sagt Kahyar. Im Team der Twistetalerinnen werden Jana Schröder,Alice Wilke am Kreis und Torfrau Katharina Wieck fehlen. Gina Meiers Einsatz auf Außen sei noch offen, sagte der Coach. Der Tabellenvorletzte aus Zwehren/Kassel sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, mahnt der Coach.

Den Zwehrener Rückraum früh stören

In dieser Mannschaft agierten vor allem Sofia Frankfurt und Laura Fleckenstein stark im Rückraum, außerdem habe die HSGZ/K „gegen Hersfeld nur knapp verloren und in Reichensachsen überraschend gewonnen.“

Kahyar hat aber schon einige Lösungen parat, um diesen Gegner zu besiegen. Zu seinem Matchplan gehört natürlich die beiden Rückraumspielerinnen Frankfurt und Fleckenstein früh zu stören, eine aggressive Abwehrarbeit, ein hohes Tempo zu gehen und dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen. „Wie sollten Zwehren/Kassel kompromisslos zeigen, warum wir da oben stehen.“ (gos)

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