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Zwei Duelle auf Augenhöhe: Wildungen zu Gast in Zierenberg, Korbach reist nach Baunatal

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Sein Einsatz ist noch ungewiss. Der Bad Wildunger Torgarant Jan Appel droht im Spiel bei der HSC Zierenberg auszufallen.
Sein Einsatz ist noch ungewiss. Der Bad Wildunger Torgarant Jan Appel droht im Spiel bei der HSC Zierenberg auszufallen. © kaliske

Tabellennachbarn mit Ambitionen nach oben treffen am Sonntag in der Handball-Bezirksoberliga aufeinander. Die HSG Bad Wildungen (5.) tritt beim heimstarken HSC Zierenberg (4.) und der TSV Korbach (6.) will die Aufgabe bei Eintracht Baunatal (7.) mit einem Erfolg lösen. Der TV Külte hat spielfrei.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim – Zierenberg (So, 17.30 Uhr). Die Frage, was seine Mannschaft in der Kreissporthalle Zierenberg erwartet, beantwortet der Wildunger Trainer Sebastian Wrzosek mit vier Worten: „Ein Duell auf Augenhöhe.“

Der kommenden Gegner sei für ihn nur schwer einzuschätzen“, erklärt Wrzosek. Auswärts habe der HSC bisher schwankende Leistungen gezeigt, bei Heimspielen zeige sich Zierenberg aber kampfstark. „Da reicht es nicht, nur eine gute Halbzeit zu spielen“, betont der Coach und zeigt mit diesen Worten auf seine Mannschaft, die in der vergangenen Woche trotz des Sieges in Hoof nur 30 Minuten einen Handball gezeigt hat, den der Trainer in Vollzeit sehen möchte.

„Zierenberg ist ein heißes Pflaster“

Die wird nötig sein, denn die Wildunger spielen auch gegen ein begeisterungsfähiges Publikum. „Zierenberg ist ein heißes Pflaster“, sagt Wrzosek , aber davon solle sich seine Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Wir haben diese Woche im Training den Fokus auf die Defensivarbeit gelegt und fahren zuversichtlich nach Zierenberg.“

Wrzosek kann auf nahezu alle Spieler zurückgreifen, nur auf Tobias Böttner (privat) wird er verzichten müssen und hinter dem Einsatz von Torjäger Jan Appel steht noch ein Fragezeichen.  gos

E. Baunatal – Korbach (So, 18 Uhr) Keine leichte Aufgabe für die TSV-Mannschaft. Die Drittligareserve steht nur einen Tabellenrang hinter den Kreisstädtern und sie war zuletzt gut in Form. Vier Siege holte die Eintracht in den letzten fünf Spielen, die Niederlage gab es gegen den Titelkandidaten SVH Kassel.

„Baunatal ist eine eingespielte Mannschaft, die sehr spielfreudig ist und schnellen Handball spielt“, sagt der Korbacher Trainer Robert Müller. Vor dem Hintergrund, dass die Gastgeber vor allem auf schnelle Tore setzen, braucht Müllers Team eine gute Rückwärtsbewegung, um in Baunatal zu bestehen. Im Training wurde zuletzt das Pensum gesteigert und die Fehler aus dem Zwehren-Spiel angesprochen. Stimmung und Einsatz sind laut Müller weiterhin gut.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir lernen werden und an diesem Sonntag wieder einen Sieg holen“, sagt Müller, der alle Mann an Bord hat. Hoffnung gibt zudem, dass die letzten Spiele gegen Baunatal oft gewonnen wurden, wenn auch knapp.  tsp

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