Im Kräuterbeet unentbehrlich

70 Sorten Minze für jeden Geschmack

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Konstantin März, Minze-Züchter, bietet 70 Sorten des Gewürzkrautes an.

Kaum ein Gewürzkraut ist so vielseitig wie die Minze: Nicht nur aufgebrüht als Tee, die Blätter schmecken auch im Joghurt, Salat und in sommerlichen Mixgetränken.

In sonniger Lage im Garten lässt sich Minze (Mentha) ganz einfach kultivieren, erklärt Landschaftsplaner Konstantin März aus Kassel. In der Gärtnerei K+K-Stauden, die er gemeinsam mit Berufskollegin Katharina Wöstefeld betreibt, bietet er ab Mai wieder rund 70 Sorten Minze an. Ihr Kraut – von der kräftig mentholhaltigen Wildform Wasser-Minze (Mentha aquatica) über die mentholfreie Bananen-Minze (M. arvensis „Banane“) bis zur kleinblättrigen Erdbeer-Minze (M. spec. „Erdbeer“) – unterscheidet sich nicht nur in Wuchs und Blatt, sondern auch hinsichtlich Mentholgehalt und Aroma.

Konstantin März, Minze-Züchter, bietet 70 Sorten des Gewürzkrautes an.

Aus Nordhessen stammt die Kasseler Fruchtminze (M. spec. „Stiftsheim“), eine laut März „eigene, extrem fruchtige Entdeckung“. Ob die Hemingway-Minze (H. spec. „Nemorosa“) nun tatsächlich aus dem Garten der „La Bodeguita del Medio“-Bar in Havanna stammt, wo der US-Schriftsteller einst Stammgast war, lässt sich wohl am besten beurteilen, indem man sie im „Mojito“-Cocktail probiert.

Wegen ihrer Starkwüchsigkeit („böse Zungen behaupten auch, sie würde wuchern“, sagt März) benötigt die Minze frischen Boden und – vor allem in Topfkultur – regelmäßig Dünger wie Kompost und Hornspäne. Bei Stickstoffmangel fängt sie an zu schwächeln, wird kleiner und verliert Blätter. Da die meisten Minzsorten Hybriden sind, lassen sich die Pflanzen sortenecht nur durch Teilung oder Stecklinge vermehren.

Info: K&K Stauden (nach der Winterpause ab 7. April wieder geöffnet), Konstantin März und Katharina Wöstefeld, Tel. 0561-9895292, kk-stauden.de Pflegetipps: minze-pflanzen.de

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