Wenig gießen

Aloe-Pflanzen mögen einen warmen Standort

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Die Aloe kann in ihren Blättern große Mengen Wasser speichern. Sie muss daher selten gegossen werden. Foto: Pflanzenfreude.de/dpa-tmn

In ihren Blättern können Aloe-Pflanzen vergleichsweise viel Wasser speichern. Das sichert ihnen in ihrer Heimat, der Wüste Nordafrikas, das Überleben. Für den eher faulen Hobbygärtner ist dies ein Glücksfall - denn er muss nur selten gießen.

Essen (dpa/tmn) - Die Aloe wächst gerne dort, wo andere Pflanzen im Sommer schlapp machen. Je wärmer ihr Standort ist, desto besser, erklärt das Blumenbüro in Essen. Außerdem sollte die auch Wüstenlilie genannte Pflanze an einem hellen und sonnigen Standort stehen.

Im Sommer eignet sich also zum Beispiel ein Balkon oder eine Terrasse zur Südseite und im Winter die südlich ausgerichtete Fensterbank. Mit dem Gießen sollte es der Hobbygärtner nicht übertreiben: Die Experten raten, die Pflanze lieber einmal zu wenig als einmal zu oft zu gießen. In der Wachstumsphase im Sommer reiche es, zweimal wöchentlich Wasser zu geben, im Winter noch seltener.

Vor jeder Wassergabe trocknet die oberste Schicht Substrat am besten ab. Außerdem gibt man das Wasser in den Untersetzer, denn im Topf aufstauendes Wasser würde die Blattrosette faulen lassen. Der Boden im Topf besteht möglichst aus Granitsplit, Perlit oder grobem Sand - also einem Material, das Wasser gut ableitet. Alle drei Wochen sollte die Pflanze außerdem flüssigen Dünger für Grünpflanzen bekommen.

Aloe und besonders die Art Aloe Vera gilt als gesundheitsfördernd. In Aloe Vera stecken Enzyme, Vitamine und Mineralsalze, daher werden aus dem Fleisch der dicken Blätter Gel für Kosmetika und Wundheilung sowie aus den äußeren Blattteilen Saft zum Beispiel als Abführmittel gewonnen. In ihrer nordafrikanischen Heimat dient Aloe zur Not als Durstlöscher, da sie in ihren Blätter große Mengen Wasser speichert.

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