Invasive Pflanze

Ambrosia: Allergieauslöser im Vogelfutter

Eine blühende Ambrosia-Pflanze.
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Ambrosia ist zwar hübsch, hat in unseren Gärten aber nichts zu suchen (Symbolbild).

Besonders Pollenallergikern kann Ambrosia gefährlich werden. Die Pflanze findet sich gelegentlich im Vogelfutter und hat in unseren Gärten nichts zu suchen.

Frankfurt am Main – Wie bei so vielen Pflanzen oder Tieren, die unsere heimischen Arten verdrängen, wurde auch Ambrosia eingeschleppt. Ursprünglich stammt das Kraut aus Nordamerika und breitet sich seit einiger Zeit auch in Europa aus. Auch dank mit Ambrosia verunreinigtem Vogelfutter*, berichtet 24garten.de. Die Beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) heißt auch Beifußblättriges Traubenkraut. Sie kann bis zu anderthalb Meter hoch werden und ist stark verzweigt. Sie wächst zwar eher langsam, bildet aber pro Pflanze mehrere tausend Samen und vermehrt sich damit schnell. Da die Samen zudem über viele Jahre keimfähig bleiben, ist es schwer, sie komplett zu eliminieren. Die Blätter von Ambrosia sind grün, die Stängel behaart und auch die Blüten sehen grünlich aus.

Gerade Allergiker leiden unter der Pflanze, denn die Pollen gehören zu den stärksten Allergieauslösern. Ein weiteres Problem: Der Pollenflug von Ambrosia ist vor allem im August und September. Also dann, wenn andere Pflanzen längst nicht mehr blühen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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