"An das Sackgesicht"

"Asoziales" Verhalten eines Nachbarn löst diese Reaktion aus

Wenn man nicht weiß, wer der Übeltäter war, ist ein Aushang das letzte Mittel, um für "Gerechtigkeit" zu sorgen - so dachte dieser Berliner Anwohner wohl.

Wie sehr das Verhalten von Nachbarn die lieben Mitbewohner im Haus auf die Palme bringen kann, beweist mal wieder ein Aushang in der Nähe des Comeniusplatzes in Berlin.

Hier tituliert ein Anwohner das Treppenhaus in seinem Wohngebäude als "tollste Rutschbahn" Berlins - Schuld war der unachtsame Nachbar, der beim Waschen eine Sauerei hinterlassen hat.

Mit dieser Reaktion hat der Übeltäter wohl nicht gerechnet

Mit folgendem Text zieht der genervte Bewohner über den Schmutzfinken her:

"An das Sackgesicht, das auf den Fliesen im Eingangsbereich Flüssigwaschmittel verschüttet und so die tollste Rutschbahn Berlins geschaffen hat: MACH DEINEN DRECK WEG!", schimpft der Autor ungehalten.

"Wegen Dir hab ich mich so richtig geil auf die Fresse gepackt. Diverse Prellungen, Klamotten dreckig und Teile des Wocheneinkaufs zerschmettert...Wie kann man nur so asozial sein und so eine 'Nach mir die Sintflut'-Einstellung haben? Ich hätte mir sämtliche Knochen brechen können!"

Sein Schreiben schließt er mit den Worten: "In diesem Sinne: ein herzliches Dankeschön und F*** DICH!!! Denk mal darüber nach."

Mieter-Aushang: Viel Zustimmung im Netz

Von den Usern auf Instagram erhält der wütende Bewohner viel Zuspruch: "Wenn man richtig sauer ist, darf man auch mal entgleisen und leider verstehen manche Menschen nur noch diese eine Sprache! Richtig so. Super Brief!", heißt es da. Ein weiterer bestätigt belustigt: "Man darf seinen Frust nicht in sich hinein fressen."

Doch ob der Aushang wirklich für eine Änderung sorgt? Zumindest hatten die Leser wieder etwas zum Lachen.

Über den öffentlichen Weg scheinen die meisten geplagten Mieter ihrem Ärger Luft machen zu wollen: So auch dieser Herr, der sich über die "Sexy Time" seiner Nachbarin beschwerte.

Oder ein verzweifelter Wohnungssuchender, der mit dem Wohnungsmarkt in Stuttgart abrechnete.

Manche Fundstücke geben aber auch einen interessanten Blick in die Vergangenheit: So wie dieser eingemauerte Brief, der von einem Handwerker entdeckt wurde.

Von Franziska Kaindl

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram / notesofberlin

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.